Optimismus trotz Match in der Puddle-Party
Es war ’ne Mischung aus Optimismus und Naivität, die das Match zwischen Bellinzona und Vaduz erst ermöglichte. Von Anfang an war das Spielfeld nasser als ’ne Regenjacke bei ’nem Unwetter, besonders in den Strafräumen. Die Teams wurden vom Schiedsrichterteam gebrieft, dass sie’s trotzdem versuchen wollten. Aber dann kam ’ne mega Regenfront von Süden und statt fünf gab’s über 20 Wasserlachen auf dem Platz. Schiri Grundbacher legte in der 24. Minute ’ne Pause für eigentlich 30 Minuten ein. Aber nach zehn Minuten wurde das Game dann komplett gecancelt. Wann es weitergeht, steht noch in den Sternen.
Penalty nach vier Minuten
Vaduz-Coach Marc Schneider fand’s ’ne korrekte Entscheidung. „Der Ball rollte nicht mehr richtig und die Pässe kamen nicht an“, sagte der Berner. Ein solcher Untergrund kann halt auch gefährlich werden, wenn’s um Verletzungen geht. Im 25-minütigen Mini-Game hatte Bellinzona mit ’nem Penalty nach vier Minuten die riskanteste Chance zum Scoren. Kräuchi foulte, nachdem Emini einen Fehlpass hingelegt hatte. Aber Bellinzona’s Frontman Samba semifel den Penalty, änderte also nix am Score, aber rüttelte das Vaduz-Team wach. „Nicht schon wieder ’n Rückstand wegen ’nem dummen Fehler ohne Druck“, dachten sie wohl. Tatsächlich kamen die Vaduzer dann in die Gänge und übernahmen die Kontrolle. Njie, Fosso und Rastoder hatten gute Chancen, aber alle wurden nicht konsequent genutzt. Klar, der schlammige Untergrund und das Wasser auf dem Platz hatten sicher ’nen Anteil am Verpassen der Chancen, der Ball sprang mehr als einmal in ’ne random Richtung.
