Der Vollkommer-Exit und Muxel’s Takeover
Nach zwölf Jahren im Job, wurde Rainer Vollkommer, der Direktor des Liechtensteinischen Landesmuseums, wegen ein paar sus Verstößen gegen den internen Verhaltenskodex gefeuert. Jetzt ist der Stiftungsrat auf der Suche nach einem neuen Boss. Bis dahin, ist unser Mann Alexander Muxel als Interimsgeschäftsführer am Start. Der Typ aus Rankweil ist Unternehmer und seit über zwölf Jahren im Business als Coach und Interim Manager.
Muxel’s vibes
„Wie bist du zum Interimsgeschäftsführer geworden, Muxel?“, fragt man ihn. Muxel erklärt, dass die Position ausgeschrieben wurde und der Zuschlag letztlich an ihn ging. Seine Motivation? „Mich hat diese Aufgabe angesprochen. Meine Kernkompetenz besteht darin, Unternehmen oder Organisationen zu unterstützen, bei denen eine spezielle Situation vorherrscht.“
Bringing back the calm
Muxel’s Mission war es, nach Vollkommer’s Abgang, wieder Ruhe ins Team zu bringen und das Tagesgeschäft am Laufen zu halten. „Es war für viele ein Schock. Meine Aufgabe war es, Kontinuität und Sicherheit zu schaffen.“ Er behauptet, das Museum sei nicht chaotisch gewesen, es gab nur nicht genug Leute, um die Aufgaben zu verteilen. Er wurde schnell und herzlich ins Team aufgenommen.
Der Rizz im Museum
Jetzt, wo wieder Ruhe im Museum herrscht, kümmert sich Muxel um Personalverantwortung und die Organisation von Sonderausstellungen. Er ist auch in den Bereichen Verwaltung, Finanzen, Marketing oder Sammlung und Wissenschaft entscheidungsstark. Er betont, wie wichtig das Sponsoring ist, da öffentliche Gelder allein nicht ausreichen.
Das Museum und die Leute draußen
In der Vergangenheit war das Museumsprogramm oft Kritik ausgesetzt. Muxel meint, die Leute verstehen jetzt, dass es einen Mix aus lokalen, regionalen und internationalen Themen braucht. „Aber klar ist auch: Die Dosis macht das Gift.“
Muxel’s Wyld Ride
Muxel hatte vor seiner Zeit im Museum nichts mit Museumstätigkeit zu tun, aber das ist kein Problem für ihn. „Ich bin der Verwalter, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt.“ Er arbeitet eng mit dem Stiftungsrat zusammen und hat operativ freie Hand.
Der Endgame
Wie lange bleibt Muxel im Amt? Er denkt, dass er bis Ende des Jahres bleiben wird, zumindest. Er ist auch bereit, länger zu bleiben, um eine Übergabe an die neue Direktorin oder den neuen Direktor zu planen. „Ich kann es mir – zumindest Stand heute – nicht vorstellen, diesen Posten unbesetzt zu lassen.“
Muxel’s legacy
Muxel hat einen anderen Führungsstil als sein Vorgänger und glaubt, dass dieser gut aufgenommen wurde. „Ich bin ein emotionaler Mensch und schätze die Zusammenarbeit mit den Menschen jeweils sehr.“ Und nach seinem Ausscheiden? „Ich werde bestimmt jede Ausstellung anschauen, die die Mitarbeitenden und ich in dieser Zeit gemeinsam organisieren.“
