Im Land gehen die Drug-Deals durch die Decke, krasser Anstieg, ey!

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Die Crime Rate in unserem kleinen Liechtenstein hat seit 2019 einen kontinuierlichen Boost erlebt, mit einem Anstieg von 4% in 2023, laut dem Annual Report unserer Cops. Trotzdem, mit einer Clearance Rate von 69%, chillen wir im internationalen Vergleich ziemlich relaxed; die Schweiz hat beispielsweise nur eine durchschnittliche Clearance Rate von 38.5%.


Drug Crimes on the Rise

Was wirklich ins Auge sticht, ist der massive Zuwachs bei den Drug Crimes – 64% mehr als im Vorjahr. Sowohl die Anzahl der Delikte mit 762 (Vorjahr 466) als auch die Anzahl der Suspects mit 195 (Vorjahr 137) sind heftig gestiegen. Die meisten Anzeigen (663) sind auf den eigenen Konsum zurückzuführen. 2023 gab es drei Drug-related Deaths in Liechtenstein.


Drugs überholen Property Crimes

Durch diesen starken Anstieg sind Drug Crimes jetzt die häufigsten Verbrechen in Liechtenstein. Sie haben Property Crimes (592), Economic Crimes (296) und Violent Crimes (263) überholt, die ebenfalls alle zugelegt haben.


Einbrüche nehmen zu

Insbesondere die Burglaries sind mit 35% deutlich gestiegen. „Vor allem in den Sommermonaten musste eine eigentliche Einbruchsserie in Liechtenstein festgestellt werden“, laut dem Jahresbericht. Die meisten dieser Delikte wurden entweder von einheimischen Jugendlichen oder von reisenden Tätern begangen.


Gewaltdelikte steigen, aber Körperverletzungen sind rückläufig

Die Zahl der Gewaltdelikte ist auf 263 gestiegen, ein Anstieg von 26%. Der Anstieg ist hauptsächlich auf Threats und Coercions zurückzuführen, während Assaults und Sexual Crimes abgenommen haben.


Die Polizei hat mehr zu tun

Der Jahresbericht zeigt, dass die Polizei immer mehr zu tun hat, gleichzeitig werden ihr immer mehr Aufgaben zugewiesen. 2023 sind nicht nur die Verbrechen, sondern auch die Anrufe bei der Landesnotruf- und Einsatzstelle (LNEZ) stark gestiegen. Insgesamt wurden 9165 Meldungen entgegengenommen (Vorjahr 7314), das sind 25% mehr als im Vorjahr.


Mehr Cops auf der Straße

Aufgrund des steigenden Bedarfs wird die LNEZ mehr Personal anstellen. Bis Ende 2026 soll eine 24/7-Besetzung der Notrufzentrale mit drei statt bisher zwei Disponenten gesichert sein. Für 2023 hat die Regierung neun zusätzliche Stellen für die Landespolizei vorgesehen, die der Landtag bereits genehmigt hat.


Geopolitische Spannungen führen zu mehr Polizei

Zusätzlich zu den zunehmenden Aufgaben trägt auch die angespannte geopolitische Lage in Europa zur Personalaufstockung bei der Polizei bei. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Angriffe der Hamas auf Israel sind auch für uns ein Thema. „Die Bombendrohung vom 13. Oktober 2023 macht diesen Umstand augenfällig“, sagt die Polizei.


Um mehr Infos zu bekommen, könnt ihr den Jahresbericht 2023 der Landespolizei hier abrufen.


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