Hooligans halten die Polizei busy: Wer warf was?

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(Bild: Mehrere Thun-Fans attackierten Polizisten mit Pyrofackeln und anderen Gegenständen.)

Rheinparkstadion: Riot-Recap

Landespolizei: «Nach Spielende gegen 20.30 Uhr haben 30 bis 40 vermummte Fans des FC Thun die Einsatzkräfte der Landespolizei mit diversen Gegenständen wie Flaschen, Pyrofackeln und Eisenstangen angegriffen, was einen Grosseinsatz der Landespolizei beim Rheinparkstadion ausgelöst hat. Die Landespolizei hat vier Fans wegen Gewalt gegen Beamte festgenommen und zwei Fanbusse kurzzeitig festgesetzt.»

Court Vibes und Evidence

Am Dienstag stand ein 30-Jähriger vor Gericht, charged mit versuchtem Widerstand und versuchter schwerer Körperverletzung. Werfen blieb unproven; ein Polizist verwies auf seinen Aktenvermerk: «Wenn ich es damals so vermerkt habe, dann war ich mir sicher. Was er allerdings geworfen hat, weiss ich nicht – ansonsten hätte ich es dokumentiert.» Video mit Lücken; Festnahme brauchte drei Officers. «Normalerweise tun wir das nicht, wenn sich die Person nicht wehrt».

Defense vs. Verdict

Der Angeklagte bestritt alles; zwei Thun-Fans stützten ihn: «Ich hatte den Eindruck, die Polizisten wollten einfach einen Schuldigen finden». Urteil: 12 Wochen Freiheitsstrafe, bedingt auf drei Jahre; nicht rechtskräftig. Freispruch beim Werfen, Schuldspruch wegen Widerstands/versuchter schwerer Körperverletzung; Vorstrafen wirkten erschwerend. «Warum sonst hätte es drei Polizisten benötigt?»

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