Höchstspannungsleitung Balzers: «Lösung, die alle happy macht, sieht schlecht aus»

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Für Liechtenstein ist das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU nicht existenziell aber wichtig. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT/Keystone)

Leitungsführung Balzers: Landtag debattiert

Im März ging’s heiß her im Landtag: Die Abgeordneten haben sich über mögliche Varianten zur Leitungsführung der Höchstspannungsleitung Balzers beraten und Empfehlungen abgegeben. Sie wollen die Enteignungsverfahren bis Dezember stoppen und die Variante „M optimiert“ pushen.

Regierung skeptisch

Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni ist nicht so optimistisch. Sie meint: „Die Rückmeldungen der schweizerischen Bundesbehörden, des Kantons St. Gallen und der angrenzenden Schweizer Gemeinden zur Variante ‚M optimiert‘ sind dezidiert kritisch, sodass eine einvernehmliche Lösung unwahrscheinlich erscheint.“ Monauni glaubt also nicht wirklich daran, dass die priorisierte Lösung klappt.

Dezember-Deadline

Im Dezember muss die Regierung dem Landtag wieder einen Bericht über die aktuellen Abklärungen und Ergebnisse zur Höchstspannungsleitung Balzers liefern. Dann liegt’s wieder am Landtag, über die weitere Behandlung des Enteignungsantrags zu entscheiden.

Parallel-Gespräche

Balzers bleibt nicht untätig: Die Gemeinde führt parallel Gespräche mit den Grundstückseigentümern. Karl Malin, Vorsteher von Balzers, hat das schon im Juni im „Liechtensteiner Vaterland“ bestätigt. Technisch wird auch weitergeforscht, vor allem in Richtung „Plan B“ – die Verlegung der Leitung in die Erde ist noch nicht vom Tisch.

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