Himmelsmoler bringen Boogie-Vibes und droppen freche Sprüche

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(Bild: Die Enderlin Chicks animierten das Publikum zum Mitmachen.)

Kick-off: Appenzell-Vibes in Vaduz

Im Vaduzer Saal droppte Nicolas Senn pünktlich um 19.30 Uhr einen rasanten Hackbrett-Track als Opening. Danach zog das Bergwaldchörli Enggenhütten jodelnd durch die Crowd auf die Bühne und lieferte Naturjodel plus Schellen-Sound. Organisator George Lüchinger erklärte: «Mit diesem Abend wollte ich ein bisschen Appenzell nach Vaduz bringen».

Chörli, Storytime und Crowd-Favorites

Das 14-köpfige Bergwaldchörli zeigte mit «Mis Appenzellerländli» und einem Zäuerli mit Taler-Sound sein Vocal-Skillset. Chorleiter Frowin Neff erzählte im Altersheim-Style eine Liebesstory inklusive «BeissinsGras»-Chörli. Mit dem Hit «Dini Seel ächli la bambälä la» wurde lautstark mitgesungen.

Hackbrett x Boogie x Country-Flair

Die Enderlin Chicks mixten Mundart, «Himmelsmohler», «Zwoo Sorte Appezöller» mit Lines wie «Ein Fürst ist nichts gegen die Landsgemeinde» und das Love-Song-Setup «Wenn dini Hand mini Hand föndt». Später eskalierte «Hackbrett meets Boogie Woogie» mit «Root Beer Rag Nr. 1» und Appenzeller Traditionals wie «Birewegge».

Finale: Standing Ovations und Jodel-Mass-Effect

Blues, «White liar», Nicolas Senns «Blues 42» und ein US-vs-CH-Volksmusikbattle mit Landeshymne führten zu Standing Ovations. Frowin Neff brachte «Nacktwandere am Seealpsee», «Landsgmeind» und ein fetzig umgetextetes Spider-Murphy-Gang-Cover. Das «grösste Jodelchörli Liechtensteins» und «Sennesinger» markierten das Finale, bevor der «Bergwaldchörli-Blues» das Festival eröffnungswürdig abschloss. Das Festival läuft weiter mit einem Comedygipfel.

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