Injury-Update
Skirennfahrerin Jessica Hilzinger, für den DSV unterwegs und aus Schaan, kassierte im Training in Copper Mountain einen Aussenbandriss im Fuss und einen Kapselriss in der Schulter. Ursache war ein klassischer Innenskifehler im Riesenslalomtraining im Neuschnee, der Ski griff, sie überschlug sich und landete auf der Schulter. Ein Start in Tremblant war damit off the table, sie flog nach Europa zurück und liess sich in München vom Teamarzt checken.
Comeback-Plan
Aktuell sind nur Physio und leichte Workouts drin. «Die Schulter macht mir derzeit mehr Sorgen als der Fuss», sagt Hilzinger. Nach Spritzen am Freitag will sie entscheiden: «Danach entscheide ich, ob es Sinn macht, am kommenden Dienstag zu starten.» Wegen nur neun Slaloms pro Saison betont sie: «Klar geht die Gesundheit vor. Ich werde auf den Körper hören und wenn nötig bis Ende Dezember in Semmering pausieren. Doch am Ende der Saison ist jedes Rennen entscheidend und jedes, das ich verpassen würde, wäre bitter.»
Performance-Level
Formmäßig ist sie competitive: Trainingsduelle mit Emma Aicher und Lena Dürr laufen auf Augenhöhe, Startnummern um 38 sind laut Hilzinger trotzdem «manchmal ein Fight». In Levi und Gurgl verpasste sie den zweiten Lauf nur um Hundertstelsekunden, in Copper Mountain holte sie als 22. die ersten Weltcuppunkte und war dennoch nur «halb zufrieden. In beiden Läufen hätte ich Kleinigkeiten besser machen können.» In der Vorsaison finishte sie dreimal in den Punkten, Bestresultat: Rang 21 in Kranjska Gora. Wenn Rehab und Spritzen gameen, soll der nächste Slalom-Try am Dienstag in Courchevel folgen.
