Hilti hält stressigen Zeiten stand

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250314 Hilti Gruppe BMK 2025 Einladung in Schaan

Hilti hält Kurs trotz rauer See

Wie ein Kapitän im Sturm, navigierte Hilti durch das Jahr 2024. Trotz eines leichten Umsatzeinbruchs auf 6,4 Milliarden Franken und einem fast unveränderten Betriebsergebnis von 769 Millionen, bleibt das Schaaner Unternehmen stabil. Das Jahr war geprägt von geopolitischen Turbulenzen, wobei der Rückzug aus Russland 30 Millionen Franken kostete.

Geopolitische Herausforderungen

Der Ukrainekrieg und Spannungen im Nahen Osten sorgten für wirtschaftliche Unsicherheiten. Verwaltungsratspräsident Christoph Loos zeigte sich dennoch zufrieden: «Vor diesem Hintergrund sind wir froh, heute Umsatz- und Profitzahlen auf Vorjahresniveau vorlegen zu können.»

Regionale Unterschiede

Europa, Hilti’s Hauptmarkt, kämpfte mit sinkender Nachfrage und steigenden Kosten. Felix Hess kommentierte: «Das hat sich natürlich auch auf unser Geschäft ausgewirkt.» CEO Jahangir Doongaji betonte die ungleichen Wachstumsraten: «Die Auswirkungen der hohen Zinsen haben wir vor allem in Zentraleuropa deutlich zu spüren bekommen.» Dennoch verzeichneten andere Regionen wie der Mittlere Osten und Lateinamerika ein Wachstum von 1,5 Prozent in Lokalwährungen.

Blick nach vorn

Für 2025 bleibt das Umfeld herausfordernd. Doongaji sieht ähnliche Schwierigkeiten wie 2024, plant jedoch Investitionen in Produktivität und Nachhaltigkeit, um das Ziel eines einstelliges Wachstums in Lokalwährungen zu erreichen.

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