Philosophischer Monolog startet
Heidi Salmhofer hat aus tiefgründigen Fragen einen Monolog kreiert: „Vanillepudding schmeckt nur mit Himbeersauce“. Premiere am 5. September im Kulturhaus Rössle. Schauspielerin Ula Lazauskaite, Tänzerin Nina Ritter und Sprecher Yves Müller sind dabei, Regie führt Salmhofer selbst.
Großmutter als Inspiration
Salmhofers Sicht auf das Sterben wurde durch ihre atheistische Großmutter geprägt, die sich am Lebensende fragte, „ob nicht vielleicht doch noch etwas kommen könnte“. Für Salmhofer sind Glück und Sinn im Leben zentral: „Carpe diem“ bringt nur Stress, wahres Glück sprudelt aus einem selbst.
Tanz und Worte vereint
Die Zusammenarbeit mit Tänzerin Ritter bietet Salmhofer neue Perspektiven: „Ein Tanz lässt dem Publikum mehr Interpretationsspielraum“. Tanz und Sprache vereinen sich, um Gefühle zu erkunden: „Wie verhalten sie sich? Wann sind Gefühl und Wort im Gleichklang?“
Geschichten, die berühren
Salmhofer liebt das Geschichtenerzählen: „Wenn diese den Menschen einen Schubs in eine respektvollere Welt geben, dann bin ich ziemlich glücklich.“ Ihr Ziel für das Publikum: „Am Ende sollte man einfach rausgehen und sich denken: ‚Toll, ich lebe‘.“
Tanztheater „Vanillepudding schmeckt nur mit Himbeersauce“
Do, 5., Fr, 6., Do, 12., Fr, 13. September, jeweils um 20 Uhr im Kulturhaus Rössle Mauren. Reservierung unter www.kulturhaus.li.
