Heidi Ritter: «Es macht mir immer noch Spass»

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(Bild: Heidi Ritter war mit ihrer Enkelin Fiona Pfeiffer gestern auf der Schlosswiese.)

PORTRÄT AUS MAUREN

Heidi Ritter, 75, bleibt im Outdoor-Mode: Die pensionierte Maurerin plant spontan einen Spaziergang durchs Valünatal – mit neuen Schuhen für besseren Grip. Berge, Wandern und Jagdausflüge prägten bereits ihre Kindheit im Münstertal und später in Mauren.

MUSIK ALS MINDSET-RESET

In ihrer Wohnung erinnern Handarbeiten und Schnitzereien ihres vor fast zehn Jahren verstorbenen Mannes an gemeinsame Zeiten. Beim Akkordeon und Schwyzerörgeli sortiert Ritter Gedanken: «Wenn die Gedanken zu viel Platz in meinem Kopf einnehmen, hilft es mir, mit dem Akkordeon zu spielen. Das befreit.» Sie musiziert bei den Rheintaler Vagabunden und begleitet gelegentlich ihre hackbrettspielende Enkelin.

TRACHTEN-ENGAGEMENT MIT LEGACY

Seit 26 Jahren gehört Ritter dem Trachtenverein Mauren an, leitete zudem 17 Jahre den Trachtenladen der Liechtensteinischen Trachtenvereinigung. Ihr umfangreicher Ordner sichert Wissen zur Trachtenherstellung für kommende Generationen.

ZEIT ALS KOSTBARES GUT

Am Staatsakt besuchte sie mit Enkelin Fiona die Schlosswiese. «Die Zeit vergeht unheimlich schnell. Mit 75 Jahren weiss ich, wie kostbar die Zeit ist, die mir noch bleibt.»

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