Money-Explosion in Healthcare
Im Schweizer „Sorgenbarometer“ sind die Gesundheitskosten der Boss, und nehmen kein Ende. Comparis, das Vergleichsportal, hat prophezeit, dass die Krankenkassenprämien bis 2025 um etwa 6% steigen werden. 2022 haben etwa ein Viertel der Schweizer eine Prämienverbilligung erhalten, aber das ist nicht genug.
Neue Initiativen – „Let’s Chill the Bill“
Ein Komitee aus SP und Gewerkschaften hat die „Prämien-Entlastungs-Initiative“ gestartet, um diesen Preisanstiegen ein Ende zu setzen. Die Idee ist, dass die Leute nur 10% ihres verfügbaren Einkommens für die Prämien ausgeben sollen. Eine ähnliche Initiative hat die Freie Liste in Liechtenstein vorgeschlagen. Beide Initiativen wollen ein sozialeres System und weg von den Kopfprämien.
„Kostenbremse-Initiative“ – Wir brauchen eine Pause
Die Mitte-Partei hat eine andere Idee und hat die „Kostenbremse-Initiative“ vorgeschlagen. Sie wollen, dass die Kosten für die Krankenversicherung nicht schneller steigen als die Löhne und das Wirtschaftswachstum. Das bedeutet, dass es weniger Geld für medizinische Dienstleistungen geben würde. Die Mitte sagt, dass ihr Vorschlag die Ursache der steigenden Prämien bekämpft – die explodierenden Gesundheitskosten.
Andere Länder machen es schon
Beide Initiativen machen die Gesundheitsbranche nervös, aber der „Beobachter“ sagt, dass andere Länder schon solche Praktiken haben und es funktioniert. Die Schweizer tragen 54% der Gesundheitskosten selbst, das ist der höchste Wert aller Industrieländer.
Back-up Pläne
Der Bundesrat und das Parlament sind gegen beide Initiativen und haben Gegenvorschläge vorbereitet. Sie wollen, dass die Kantone mehr Verantwortung übernehmen. Die Gegner der Initiativen haben Angst, dass es zu einer Unterversorgung kommen könnte.
Was die Leute denken
In einer Umfrage von Tamedia hat die Prämienentlastungs-Initiative 50% Zustimmung erhalten. Es gibt einen Einkommensgraben – Leute mit niedrigerem Einkommen sind eher dafür, während diejenigen mit höherem Einkommen weniger dafür sind.
