Hauser-Vibes im Gemeindesaal
Beim Hauser-Tag der Liechtensteiner Gitarrentage (Ligita) standen legendäre Gitarren im Fokus. Die Hermann Hauser Guitar Foundation brachte ikonische Instrumente an den Start – nicht fürs Museum, sondern für die Stage. Stiftungs-Vertreter Augustin Wiedemann fasste die Mission zusammen: «Diese Gitarren müssen gespielt werden, sonst gehen sie kaputt.»
Virtuose mit Almost-Liechtenstein-Pass
Headliner des Abends: der uruguayische Gitarrenboss Alvaro Pierri, der mit zwei historischen Hauser-Gitarren ein High-End-Konzert ablieferte. Ligita-Chefin Andrea Förderreuther meinte dazu: «Alvaro Pierri ist der Ligita seit vielen Jahren so treu verbunden, dass er in Liechtenstein beinahe schon eingebürgert gehört.»
Vintage-Gear und Sound-Legacy
Pierri arbeitete eine Woche lang intensiv mit den Gitarren, zockte in Ruggell auf einer Hermann Hauser I von 1937 und einer Hauser II von 1960. Er erklärte: «Ich mag diese Instrumente sehr.» und teaserte: «Es gibt viel zu entdecken».
Setlist durch die Epochen
Das Programm ging von Isaac Albéniz über Agustín Barrios und Federico Moreno Torroba bis zu Leo Brouwers «Canticum», Manuel María Ponces dritter Sonate und Alberto Ginasteras Gitarrensonate. Für Pierri sind die Hauser-Gitarren deep: «Es ist schön für die Seele, mit dieser Gitarre zu spielen».
