Haus Gamander: Ein Ort mit Hoffnung vibe

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(Bild: Das Haus Gamander war ein «Erholungsort» für Kinder aus Osteuropa.)

Gamander-Ära endet

Das Liechtensteinische Rote Kreuz (LRK) trennt sich Ende Juli 2026 vom Haus Gamander in Schaan. Fast 60 Jahre war der Spot zuerst Kinderheim, später Ferienlager für Kinder aus Osteuropa – komplett spendenfinanziert.

Vom Kinderheim zum Safe Space

1956 startete Fürstin Gina Hilfe für Kinder aus Familien in Not, 1965 folgte das grössere Heim für Waisenkinder. In den 1990ern wandelte Fürstin Marie das Konzept zum Ferienlager. Laut Ginny Vogt blieb das Haus ein sicherer Ort, ein «save space place», für sechs- bis elfjährige Kinder aus Krisenregionen.

Corona, Ukraine, Neustart

Die Pandemie setzte die Camps auf Pause; seit Kriegsbeginn wohnen ukrainische Flüchtlingsfamilien im Haus. Das LRK bewertet die früheren Lager als nicht mehr zeitgemäss. Caroline Voigt sagt: «Der Entscheid ist uns wirklich nicht leichtgefallen.»

Neue Projekte im Fokus

Die Gemeinde Schaan stellt die Liegenschaft weiter der Flüchtlingshilfe bereit. Das LRK plant künftig vernetzte, niederschwellige Angebote mit Partnerorganisationen, dem Haus der Familien und Jugendrotkreuz. Leitlinie bleibt: «Helfen, ohne zu fragen, wem».

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