Hans-Adam II. zieht Fazit zur „Rucksackrede“

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Fürst Hans-Adam II. 1974

Liechtenstein: Der Weg aus dem Schweizer Rucksack

Liechtenstein hat den Sprung aus dem Schatten der Schweiz geschafft und sich international positioniert. Seit Hans-Adam II. 1970 seine Pläne skizzierte, ist das Land der UNO, EFTA und dem EWR beigetreten. Als UNO-Mitglied schaute Liechtenstein sogar den Großmächten des Sicherheitsrats auf die Finger. Stolze 76 Prozent der Bevölkerung schätzen den EWR-Beitritt, da er den freien Verkehr von Gütern und Dienstleistungen erleichtert. Ein neues Stimmungsbild zum 30. Jubiläum steht an.

IWF und die Rolle der Aussenpolitik

Die Aussenpolitik ist für kleine Staaten wie Liechtenstein entscheidend. Der jüngste Schritt war der Beitritt zum IWF, für den sich Erbprinz Alois stark machte. Die Bevölkerung sagte Ja zur internationalen Vernetzung, obwohl ähnliche Bedenken wie beim UNO-Beitritt aufkamen.

Gleichstellung und Einbürgerung

In Sachen Gleichstellung und Einbürgerung hat sich Liechtenstein langsam bewegt. Frauen durften ab 1984 wählen, die Einbürgerung wurde erst 2008 erleichtert. Ein Drittel der Bevölkerung hat jedoch noch kein Mitbestimmungsrecht, was bei Wahlen für Diskussionen sorgt.

Das Fazit nach 55 Jahren

Liechtenstein hat sich international etabliert und innenpolitisch Fortschritte gemacht. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Mit dem gepackten Rucksack geht’s weiter in die Zukunft.

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