Halbzeit-Vibes
Seit dem 8. Juli läuft das Poolbar Festival im Reichenfeld in Feldkirch im Chill-Modus: Liegestühle, Bars, Bühnen-Hopping. Zur Halbzeit zieht das Team eine positive Bilanz. Luis Schnetzer, zuständig für Marketing und Ticketing, erklärt: «Zur Halbzeit sind wir mehr als nur zufrieden und freuen uns auf die kommenden drei Wochen». Trotz wechselhaftem Wetter habe es dem Festival «grösstenteils in die Karten gespielt». «Der Zuspruch war aber sowohl bei den Open-Air-Veranstaltungen als auch bei den Indoor-Konzerten durchgehend gross», so Schnetzer.
Crowd und Headliner
Konkrete Zahlen gibt’s keine, der Andrang liegt laut Schnetzer ungefähr auf Rekordjahr-2025-Level. Das Publikum: Mix aus Stammgästen und Fans, die für einzelne Acts anreisen. «Je spezieller der Programmpunkt, umso spezieller die Gäste», sagt Schnetzer. Grosse Magneten waren José González, Joss Stone, Cari Cari, Moop Mama sowie Clock Clock und Fiva. Zur Berliner Rapperin meint Schnetzer: «Die Magie bei diesem Konzert war überwältigend.» Über Joss Stone sagt er: «Ein solches Fest, das Joss Stone auf der Bühne und im Publikum feierte, habe ich selten erlebt.»
Side-Events und WM-Feeling
Poolquiz, Open-Air-Kino, Jazzbrunch, Flohmärkte, Daydance und Free-Events machen das Gelände auch tagsüber zum Culture-Spot. Sie seien «ein wesentlicher Teil dessen, was die Poolbar ausmacht», erklärt Schnetzer. Die WM-Meile mit Public Viewing sorgte zusätzlich für Stimmung; im «Wohnzimmer» sei bei den Spielen dauernd Action gewesen. Im Gesamtkontext bleibe dies zwar eine Randnotiz, habe aber extra Festivalvibes gebracht.
Liechtenstein-Power
Auch die Region ist eingebunden: UH!-Batman und seine Mighty Anti-Heroes standen als liechtensteinisch-österreichischer Doppelstaatsbürger auf der Stage, von Schnetzer augenzwinkernd als «Legende» bezeichnet. Dazu kamen Trimolon rund um Stefan Frommelt und Schuani’s Seven beim kostenlosen Jazzbrunch.
Next Level Programm
Die zweite Festivalhälfte kommt mit hoher Schlagzahl: Apparat, Donots, Greeen, Babyshambles und die Sodl stehen als Highlights im Line-up. «Sicherlich wird das eine oder andere ausverkauft sein», erwartet Schnetzer. Das Konzept bleibt: internationale Big Names treffen auf kleinere Acts, elektronische Nächte auf Indie, Hip-Hop auf Jazz, Free-Formate auf grosse Open-Air-Shows. Den finalen Akzent setzt am 16. August erneut eine Formation aus Liechtenstein: Blue Water beim Jazzbrunch.
