Haas und Walch machen Medienpolitik wieder fit

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VU-Chefkandidatin Brigitte Haas und FBP-Chefkandidat Ernst Walch standen sich am Sonntag bei Radio L zum wohl letzten direkten Duell vor den Landtagswahlen gegenüber. (Bild: Radio Liechtenstein)

Medienchaos in Liechtenstein

Die Medienlandschaft in Liechtenstein ist gerade voll im Umbruch. 2023 machte das „Liechtensteiner Volksblatt“ dicht, weil die Kohle ausging. Und dann hat das Volk auch noch im Oktober 2024 beschlossen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Erbprinz Alois spricht von einer „Krise“ und betont, dass konkurrierende Medien wichtig für die Demokratie sind.

Politisches Tauziehen

In den Wahlprogrammen der großen Parteien VU und FBP herrscht Funkstille zum Thema Medien, doch ihre Spitzenkandidaten betonen, dass es höchste Priorität hat. Brigitte Haas von der VU und Ernst Walch von der FBP sind sich einig, dass der Staat Medienvielfalt sicherstellen muss. Konkrete Pläne? Fehlanzeige! Beide wirken etwas lost, wie es mit Radio Liechtenstein weitergehen soll.

Parteizoff um Medien

Ernst Walch schießt gegen das Vaduzer Medienhaus und nennt es eine VU-Parteizeitung. Brigitte Haas widerspricht: „Genau um solche Vorwürfe zu entkräften, wäre es gut, wenn es noch eine zweite Zeitung gäbe.“ Medienministerin Sabine Monauni verteidigt das „Vaterland“ und fordert, parteipolitische Zuordnungen zu beenden. Die Frage nach parteifreier Medienarbeit bleibt spannend.

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