Gruppe schleppt 50-Kilo-Säcke für 60 Rappen hoch auf Gafadura

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Origin Story mit Solidarity-Vibes

Die Gafadurahütte auf 1428 Metern gilt für Günther Jehle als «Juwel». Gestartet ist alles als Social-Project von Fürst Johann II., der die Hütte und die Matona-Hütte «im Sinne der Arbeitsbeschaffung» bauen liess, damit «die Menschen in schweren Zeiten Arbeit und Brot» hatten. Ironie des Projekts: Die Zufahrtsstrasse kostete mehr als die Hütte. Während des Baus war sie noch nicht fertig – Baustelle komplett analog. Jehles Vater schleppte 50-Kilo-Zementsäcke hoch, für 60 Rappen Stundenlohn. Der Fürst war selten vor Ort und verkaufte später für 24’000 Franken an Uhrenfabrikant Erwin Kocher. Dieser nutzte die Hütte als Jagd-Spot mit High-End-Gästen, bis sie 1968 für 100’000 Franken an den Alpenverein ging.

Family-Bonding und Hardcore-Einsatz

Für Günther Jehle ist Gafadura «ein Teil seiner DNA». Frühmorgendliche Wild-Spotting-Sessions mit den Kids und ein Peak-Season-Record von 34 E-Bike-Trips in einem Jahr zeigen den Grind. Er packte beim Ausbau überall mit an: Holz biegen, Schnee schaufeln, Herd hochbringen, Service – «Ich war aber furchtbar langsam». Auch das Bergkreuz mit Psalm 121 steht unter seiner Obhut.

Heimat-Feelings und Future-Setup

Trotz Jahren als Lehrer in Eschen blieb Planken der Fixpunkt. Zum Jubiläum der Hütte heisst es: «Gafadura ist ein wunderbarer Ort». Dass mit dem «Saroja» in Planken wieder ein Gasthaus eröffnet, gefällt ihm: «Um wieder Menschen aus dem Dorf zu treffen und es gemeinsam gemütlich zu haben.»

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