Heatwave und Wassermangel – Landwirtschaft am Limit
Die Sommer werden legit immer hotter, die Felder in Liechtenstein und Umgebung sind thirsty. Bisher wurde das Wasser einfach aus natürlichen Quellen gezogen, was schon mehrfach zu Beef geführt hat. Damit der H2O-Fight ein Ende hat, wurde jetzt ein freshes Bewässerungskonzept aufgesetzt. Hydranten und Upgrades im Trinkwassernetz sind schon am Start, on top laufen Pilotprojekte im Vaduzer und Gampriner Riet.
Pilotprojekte und Cashflow
Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni liefert die Facts: „Bei beiden Pilotprojekten werde bzw. wurde in einem ersten Schritt abgeklärt, welche Wasserbezugsquellen für die Bewässerung in Frage kommen und weiterverfolgt werden sollen.“ Für Machbarkeitsstudien gingen schon ca. 12’500 Franken drauf, Testbohrungen in Vaduz kosten weitere 47’700 Franken. Der Full Build-Out? Laut ersten Schätzungen etwa 3 Millionen Franken. Die „Bodenverbesserungsverordnung“ regelt Fördermöglichkeiten, und erfolgreiche Projekte könnten bald das ganze Land übernehmen.
Schweizer Stats: Wasserverbrauch explodiert
2023 wurden in der Schweizer Landwirtschaft 37,4 Mio. Kubikmeter Wasser verballert – das sind ungefähr 15’000 olympische Pools. Trend: Steigend.
