New Spot im „Linda“-Universe
In Schaan droppt die Gemeinde den nächsten „Linda“-Hotspot: den Lindagarta beim Haus zur Linde im Bahnhofsdreieck. Gemeindevorsteher Daniel Hilti erinnert daran: «Lindaplatz, Lindahof, Saal am Lindaplatz, Treff am Linda-rank – die Linda ist im Schaaner Dorfzentrum allgegenwärtig». Laut Hilti «läuft immer etwas» an diesen Orten, denn «von Leben und Geselligkeit kann man bekanntlich kaum genug bekommen».
Green Oasis statt Beton-Jungle
Die Fläche gehörte der Gemeinde schon länger. Ursprünglich waren neue Nutzungen für bestehende Gebäude geplant, doch nach dem Abriss des ehemaligen Hotel-Restaurants Linde entstand Raum für etwas anderes. Hilti erklärte: «Es wurde klar, dass es eigentlich besser ist, wenn wir hier einen Platz schaffen, an dem nichts mehr gebaut wird». Ziel: Chill-Zone im stark verbauten Zentrum, kein Standard-Park, sondern Treffpunkt für alle Generationen.
Co-Creation mit Youth-Vibes
Kinder und Jugendliche brachten am Mitwirkungstag im April 2024 ihre Ideen ein. Den Zuschlag bekam das Projekt des Landschaftsarchitekten Christoph Kohler, der sagt: «Dem vom Verkehr tangierten Standort setzt der Lindagarta einen kontemplativen Dorfgarten entgegen.»
Design und Next Steps
Der Garten kommt mit zwei Zonen: offene Fläche unter einheimischen Bäumen für Hangouts oder Boule, innen ein umheggter Garten mit Zierbäumen, Stauden, Holz-Element zum Sitzen und Chillen, Trinkbrunnen, Wasserkanal und Sandspielfläche. Eine angrenzende Garage bleibt noch fünf Jahre vermietet und wird danach integriert; der Spot wird dann nochmals grösser und grüner. Kohler spricht von einem «sozialen Garten», nutzbar zum Ausruhen, Spielen oder Zusammensitzen. Entscheidender KPI bleibt für ihn: «Das wäre für mich das grösste Dankeschön».
