Mastermind hinter Kunst in Liechtenstein
Kerstin Appel, eine fancy Juristin turned Kunstliebhaberin, hat ihre Leidenschaft für die Kunst voll ausgespielt. Nachdem sie ihr Jura-Diplom in der Tasche hatte, hat sie sich nicht etwa in die Kanzleien gestürzt, sondern ist nach London gezogen, um einen Master in Kunstmanagement zu machen. Wie cool ist das denn?
Von London nach Liechtenstein
Dann kam von London der Sprung zurück nach Liechtenstein. Wie? Tja, als Liechtenstein 2000 auf der schwarzen Liste der OECD stand, hat sie der Regierung vorgeschlagen, das Image mit drei Konzerten des London Philharmonic Orchestra aufzupolieren. Die Idee hat gezündet und die Konzerte wurden zu einem außenpolitischen Event.
Mit Kunst die Welt verbessern
Appel hat einen scharfen Blick für die Verbindung zwischen Kunst und Wirtschaft. Sie sieht in der Kunst einen wichtigen Tourismusfaktor für ein Land, auch für Liechtenstein. Ihre Mission: Kunst zugänglich machen. Sie hat es sogar geschafft, dass das Kunstmuseum 2023 einen neuen Besucherrekord aufgestellt hat.
Arbeiten für die Kunst
Jetzt ist sie Teil des Verwaltungsrates von Liechtenstein Marketing und setzt sich dafür ein, dass die Kultur in Liechtenstein attraktiver wird. Ihr Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Sie will eine Stimme für die Kultur sein und das reiche Kulturleben von Liechtenstein in den Fokus rücken.
Kunst als Wirtschaftsfaktor
Ist sich die Wirtschaft der Bedeutung von Kunst und Kultur bewusst? Definitiv, meint Appel. Sie sieht großes Potential in Kunst und Kultur und ist positiv gestimmt, dass das Kunstmuseum weiter Bestand haben wird. Ihre Vision: Die Welt soll erfahren, wie selbstbewusst Liechtenstein hinter seiner Kulturlandschaft steht.
Kein Raum für Ego
Appel ist eine echte Powerfrau. Sie will Themen vorantreiben und Dinge ansprechen, ohne dabei ihr Ego in den Vordergrund zu stellen. Eine echte Inspiration für uns alle!
