Gericht gibt wegen vielen illegalen Inhalten eine Strafe auf Bewährung raus

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(Bild: Mehr als 8000 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt wurden gefunden.)

Tat und Anklage

Ein 43-Jähriger stand vor Gericht, weil er sich über 8000 kinderpornografische Pics und Clips gezogen, gespeichert und teilweise Dritten zugänglich gemacht haben soll. Er bekannte sich schuldig. Der Richter stellte klar: «Da es sich hier um ein Verbrechen handelt, wird eine empfindliche Strafe zu verhängen sein.»

Strafe und Setup

Das Gericht sprach 12 Monate Freiheitsstrafe aus, bedingt auf drei Jahre Probezeit. Ein Bewährungshelfer wird ihn in dieser Zeit begleiten, Laptop und Handy bleiben konfisziert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; die Staatsanwaltschaft gab kein Erklären ab, der Mann hat vier Tage Bedenkzeit für eine mögliche Berufung.

Tech und Plattformen

Die Files kamen via «eMule», einem P2P-Client, bei dem Download automatisch auch Upload bedeutet. Der Angeklagte meinte, er habe Ordner nicht freigegeben, wurde aber belehrt, dass dies im Netzwerk nicht limitierbar sei. Zusätzlich wirft die Anklage einen «aktiven» Austausch über den inzwischen eingestellten «Omegle»-Chat vor. Der Mann gab zu: «Es wurde von der anderen Person verlangt, dass ich das Bild zeige.»

Harte Inhalte und Warnung

Der Staatsanwalt präzisierte: «Hier handelt es sich nicht um ‹Meme-Kinderpornografie›, die allenfalls grenzwertig wäre. Sondern es handelt sich um sehr harte Pornografie, teilweise mit Gewalt.» Der Angeklagte erklärte: «Diese Daten waren einfach vorhanden und ich dachte, ich lade sie mal herunter.» Der Richter mahnte: «Lassen Sie die Finger von dem Zeug» und betonte, «Es gibt genügend Gründe dafür, weshalb Kinderpornografie verboten ist» und «Und daraus gehen immer Opfer hervor.»

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