Gemeinde Triesen launcht eine Online-Befragung zum Thedor-Banzer-Hus

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(Bild: Aus Sicht einiger Einwohner und Einwohnerinnen ist es der «Schandfleck» Triesens: Das Thedor-Banzer-Hus wurde 1846 an der Landstrasse errichtet und steht seit fast 30 Jahren leer.)

Vote-Down und Status

53,4 Prozent kippten den 5,2-Mio.-Credit fürs Thedor-Banzer-Hus. Das denkmalgeschützte Haus an der Landstrasse: seit fast 30 Jahren leer; 2001 gekauft, Abriss fürs Spoerry-Areal wegen Unterschutzstellung off the table.

Survey und Timing

Diese Woche startete eine Online-Befragung via Liechtenstein-Institut. «Das Ergebnis aus der Befragung wird Ende des Jahres vorliegen und dem Gemeinderat Anhaltspunkte und vertiefte Erkenntnisse über das Abstimmungsergebnis bieten», erklärt Vorsteherin Daniela Erne-Beck. Gemeinderatsentscheid vertagt; Basis-Unterhalt läuft.

Use-Cases und Priorities

Geplante Use-Cases: UFL-Büros, Mehrzweckraum, Familientreff – letzteres top priority. «Als grosse und stetig wachsende Gemeinde haben wir den Bedarf an einem Treffpunkt für Familien und Kinder erkannt», so Erne-Beck, mit Verweis auf den Unicef-Aktionsplan «Kinderfreundliche Gemeinde Triesen». Prüfung, wie dem Bedürfnis «gerecht werden» kann. UFL-Thema sei «derzeit nicht akut», Mehrzwecksaal anderswo «nicht prioritär verfolgt».

Abriss und Recht

Referendumsführer Leopold Schurti favorisierte Abriss und bessere Bodennutzung. Juristisch bleibt’s locked: «dass keine zwingenden Gründe des öffentlichen Wohls vorliegen, welche eine Änderung oder Aufhebung des Vertrages und somit letztlich den Abbruch des Thedor-Banzer-Hus ermöglichen würden», teilt Erne-Beck mit. Amt für Kultur bestätigte dies vorab. Next step: erneutes Einholen der Bevölkerungsmeinung.

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