Gemeinde Triesen lässt ihre Kassenmoves von externer Stelle checken

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(Bild: Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und gemeindeinternen Erhebungen werden die Vorgänge rund um Fehlbeträge in der Triesner Gemeindekasse nun auch extern beleuchtet.)

Cashgate Triesen: Missing Money und Hardcore Plot-Twist

Im Dezember droppt bei einer Routinekontrolle in Triesen der Shock-Fact: In der Gemeindekassa fehlt Cash. Ein leitender Mitarbeiter wird direkt fristlos gekündigt, die Staatsanwaltschaft bestätigt später den Verdacht auf Veruntreuung öffentlicher Gelder. Am 24. Dezember wird der Beschuldigte tot am Rheindamm bei Sevelen gefunden. Die Behörden gehen von Suizid aus und vermuten, dass er zuvor in Vaduz seine Eltern und Schwester getötet hat. «Ob ein Zusammenhang mit der Kündigung der Arbeitsstelle des Verdächtigen bei der Gemeinde Triesen besteht, konnte nicht ermittelt werden», informierte die Staatsanwaltschaft Mitte April.

Externe Forensics und Big Audit-Move

Der Gemeinderat entscheidet im März mit «grosser Mehrheit» für eine externe forensische Untersuchung. Ernst und Young Basel sichert sich als wirtschaftlich günstigstes Angebot den Auftrag über rund 155 000 Franken. Gecheckt wird die Gemeindekassa 2019–2025 – exakt «die Dauer des Dienstverhältnisses des ehemaligen Mitarbeiters».

Deep Dive und Next Steps

Neben Fehlbeträgen werden interne Prozesse und das Handling des Skandals analysiert. Parallel prüft die GPK eigenständig. «Sobald die laufenden Prüfungen durch die GPK und die externen Gutachter abgeschlossen sind, werden wir informieren», kündigt Erne-Beck an. Mit dem Abschlussbericht wird im Sommer gerechnet.

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