Felix Marxer: Der Dialekt-Influencer
Felix Marxer, Vorsitzender des Historischen Vereins von 1966 bis 1986, hat die Liechtensteiner Geschichte und Mundart wie kein anderer geprägt. Laut Guido Wolfinger bestechen seine Geschichten durch Fantasie und sprachliche Kunstfertigkeit. In Zeiten, wo Dorfdialekte verschwinden, sind Marxers Werke besonders wertvoll, betont der heutige Präsident des Vereins. Gemeindevorsteher Tino Quaderer wundert sich, wie Marxer all seine Projekte in Musik, Geschichte und Volkskunde umsetzen konnte.
Publikation: Ein Fest für Dialekt-Fans
Veronika Marxer, die Tochter, hat das literarische Erbe ihres Vaters in das Buch «I los dr d Ooora sto» verwandelt. Mit 21 Geschichten und 11 Gedichten werden Marxers Werke erstmals gesammelt. Eine Hörprobe aus 1996 zeigt, wie Marxer schon mit 21 Jahren seinen einzigartigen Stil entwickelte.
Live-Performance: Gänsehaut garantiert
Vinzenz Batliner las live die Geistergeschichte «Mo s amol gaaschtat hät». Felix Marxer erzählt in «S Tenzerle» mit Humor über kirchliche Bräuche und wilde Feiern. Das von Silvia Ruppen gestaltete Buch ist in Buchhandlungen oder im Landesmuseum erhältlich. Über QR-Code oder den Link des Historischen Vereins sind alle Geschichten im Eschner Dialekt verfügbar.
