Gehälter im Staatsdienst sind unten hoch, oben zu niedrig

1 Min Read
Das Gehalt ist ein wichtiger Faktor für die Auswahl des Arbeitgebers. (Bild: Keystone)

Regierung will Gehälter aufpeppen

Die Regierung hat gecheckt, dass die Landesverwaltung als Top-Arbeitgeberin rüberkommen muss. Klar, Kohle spielt da ne Rolle. Also wurde das Lohnsystem mit externer Hilfe durchleuchtet. Ergebnis: Das Besoldungsgesetz ist modern und auf Augenhöhe mit anderen Verwaltungen. Aber: Wenn die Gehälter und Benefits im Vergleich zu anderen nicht mehr mithalten, droht Abwanderung.

Gehälter und Benefits analysiert

Null-Lohnrunden in den letzten Jahren? Nicht hilfreich. Altersabhängige Lohnentwicklung? Altmodisch. Auch das Pensionskassensystem ist kein Pluspunkt. Die Lohnstruktur der Verwaltung besteht aus 20 Klassen mit Lohnbändern von Minimum bis Maximum. Vergleich mit anderen Organisationen zeigt: Untere Lohnklassen sind meist top, obere eher schwach.

Handlungsbedarf und Anpassungen

Handlungsbedarf ab Klasse 14. Lösung: Lohnbänder von Klasse 1 bis 20 um 5 bis 15 Prozent erhöhen, aber keine automatische Anpassung. Ziel: Marktkonforme Löhne, um Top-Personal zu halten oder zu rekrutieren. Anpassung ermöglicht neue Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende am oberen Ende der Lohnbänder.

Leistungslohn und Zukunftspläne

Leistungsorientierte Gehälter sollen stärker betont werden, Altersabhängigkeit wird abgeschafft. Stattdessen: 1 Prozent der Gesamtlohnsumme für jährliche Anpassungen des fixen Leistungsanteils. Änderungen sind erst in der Vernehmlassung, Stellungnahmen bis November 2024. Neue Gesetzesvorschläge könnten frühestens 2026 greifen.

Zum Originalartikel

Leave a comment