Chillt euch Leute! Alle Infos zum Bodentausch in Schellenberg sind bald in eurem Briefkasten. Nach einigem Hin und Her hat man sich entschieden, dass sowohl die Argumente von den Pro-Bodentausch Dudes aus dem Gemeinderat, als auch die Contra-Argumente vom Referendumskomitee in der Broschüre abgedruckt werden. „Wir haben es nun geschafft“, sagt Vorsteher Dietmar Lampert. Walter Kieber vom Referendumskomitee findet das richtig so: „Es ist wichtig, dass jede Zahl und jede Silbe so wiedergegeben wird, wie wir es beim Gemeinderat eingereicht haben.“
Der Plot Twist
Der Gemeinderat von Schellenberg hat eingesehen, dass er einen Fehler bei der Auslegung des Informationsgesetzes gemacht hat. Zuerst dachte er, er könne den Inhalt der Gegner zensieren, aber das war wohl ein Missverständnis. Jetzt checken sie, dass die Argumente der Gegner „unverändert in der Abstimmungsbroschüre Platz eingeräumt werden muss“, so Lampert.
Das Drama geht weiter
Trotzdem bleibt es spannend. Der Gemeinderat und der Gemeindevorsteher sind nicht happy mit den Berechnungen der Gegner für das Bodentauschgeschäft, die sie für falsch halten. Aber sie werden trotzdem in der Broschüre stehen. Und als ob das nicht genug wäre, mischt auch noch ein vierter Vorsteher in der Debatte mit. Dietmar Lampert wirbt mit der Gruppe „Zukunft für Jung und Alt“ für ein Ja, während Altvorsteher Walter Kieber das Referendumskomitee anführt. Mittendrin ist Altvorsteher Norman Wohlwend, dessen Fam das gewünschte Grundstück besitzt. Drama, Baby!
Die big picture
Altvorsteher Edgar Elkuch, der Vorgänger von Walter Kieber, hat heute im „Vaterland“ einen Leserbrief veröffentlicht. Er denkt, dass das Referendum abgelehnt werden sollte und dass die Gegner den Preis für den Bodenerwerb falsch berechnen. Er glaubt, dass ohne den Kauf des Grundstücks 534 die zukünftige Zentrumsplanung „sicher komplizierter“ und „viel teurer“ wird. Krass, oder?
