Australien plant Mindestalter für Social Media
Australien will bald ein Mindestalter für Facebook, Instagram, TikTok und Co. einführen, um Kids von den Plattformen fernzuhalten. Premierminister Anthony Albanese kündigt an, dass ein Gesetz noch dieses Jahr ins Parlament kommt. Die Altersgrenze soll zwischen 14 und 16 Jahren liegen. South Australia hat schon was Ähnliches am Start, da darf man erst ab 14 ran.
VU: Aufklärung statt Verbot
Dagmar Bühler-Nigsch von der Vaterländischen Union (VU) meint, ein Verbot könnte Social Media erst recht spannend machen. Sie setzt auf Aufklärung und Prävention, um ein gesundes Verhältnis zu den Plattformen zu entwickeln. „Es braucht klare Regeln zu Hause und in der Schule.“
FL: Umsetzung fraglich
Sandra Fausch von der Freien Liste (FL) zweifelt, ob Australien das durchziehen kann. „Die Auswirkungen des Konsums von sozialen Medien sind ganz unterschiedlich und komplex.“ Wichtig sei auch, welchen Stellenwert das Handy bei den Eltern hat.
FBP: Gesellschaftliche Standards
Sebastian Gassner von der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) betont, dass grosse Staaten Druck auf Tech-Giganten ausüben müssen. „Dem Handyverbot an Schulen kann ich aber einiges abgewinnen.“
DPL: Risiken und Chancen
Agathe Batliner von den Demokraten pro Liechtenstein (DPL) sieht in Verboten keine Lösung. Sie betont, dass Jugendliche den Umgang mit Social Media früh lernen sollten, um die Chancen zu nutzen. „Es wäre wünschenswert, wenn die Anbieter mehr in die Pflicht genommen würden.“
