Gechecktes Hospital ist für den Worst Case nicht ready

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Doc Robert Vogt packt aus

Robert Vogt, der big shot unter Liechtensteins Ärzten, hat den Switch von Chefarzt im Landesspital Vaduz zu seiner eigenen Praxis in Triesen gemaked. Trotzdem hat der Dude immer noch ein Auge auf das Landesspital, insbesondere auf den geplanten Neubau und die kommende Abstimmung am 16. Juni.

Neubau or not Neubau – that’s the question

Vogt ist nicht against einen Neubau des Spitals, aber die aktuellen Pläne findet er eher meh. Er ist der Meinung, dass der Neubau, wie er jetzt geplant ist, scheitern wird.

Details matter, Leute!

Als Beispiel nennt Vogt die fehlende Sterilisationseinheit im Neubau. Ohne die können OP-Instrumente nicht sterilisiert werden, was ein ziemliches Disaster im Katastrophenfall wäre. Vogts Ansicht: „Täglich werden künftig die OP-Instrumente zum Sterilisieren in die Schweiz und zurück transportiert, was den Betrieb verteuert.“

Aber warum ist das so wichtig?

Vogt denkt, dass es super short-sighted ist, nur an eine potenzielle Pandemie zu denken. Andere Katastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen oder sogar Kriege könnten ebenso passieren. Die Auslagerung der Sterilisation hält er für mega risky.

Und was sagen die anderen Docs dazu?

Vogt sagt, er hat damals schon darauf hingewiesen, dass eine eigene Sterilisationseinheit super wichtig ist. Aber die End-Entscheidungen werden von der Spitalleitung getroffen.

Und jetzt wird mehr Geld für den Neubau gebraucht?

Ja, und Vogt ist not amused. Er meint, das geplante Spital ist einfach eine Mini-Version eines mittelgroßen Spitals. Und das funktioniert nicht, weil dafür einfach die Fallzahlen fehlen.

Wäre ein neues Gebäude nicht attraktiver für Patienten?

Vogt findet, dass es weniger auf das Gebäude ankommt, sondern auf das, was im Inneren passiert. „Es geht nicht um das Gebäude, sondern darum, was sich innerhalb abspielt.“

Also was ist die Lösung?

Vogt ist der Meinung, dass das Landesspital sich auf das konzentrieren sollte, was es gut kann und wo Bedarf besteht. Er denkt, eine solide Notfallstation, in der eine primäre Abklärung und Behandlung der einfacheren Fälle erfolgen kann, wäre sinnvoll.

Und wenn der Ergänzungskredit am 16. Juni abgelehnt wird?

Vogt denkt, dass ein Nein zum Ergänzungskredit mehr Potenzial für eine zukunftsfähige Lösung bietet. Er sagt: „Das ist, wie wenn man sich entscheiden würde, eine neue Autobahn mit Schlaglöchern und ohne Pannenstreifen zu bauen.“

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