Merch-Exit mit Fokus auf Core Tasks
«Den Verkauf von Merchandising-Artikel haben wir vor einigen Jahren bewusst abgeschafft», sagt der Gampriner Vorsteher Johannes Hasler. Früher im Sortiment: Bücher, Schreibmappe, Badetuch Grossabünt, Regenschirme; Pins wurden gratis abgegeben. Begründung: «Kompass 2032», Fokus auf Kernaufgaben. «Einerseits ist es äusserst schwierig und stark von persönlichen Vorlieben abhängig, welche Produkte überhaupt angeboten werden sollten», sagt Johannes Hasler. «Den Verkauf von Artikeln betrachten wir nicht als Teil dieser Aufgaben und eine Gemeindeverwaltung sollte unserer Meinung nach auch nicht den Eindruck eines Verkaufsgeschäfts vermitteln», so Hasler.
Gifts, aber sustainable
«Vieles wird von den Empfängerinnen und Empfängern nicht gebraucht oder es gefällt nicht und landet letztlich im Abfall.» Trotzdem gibt’s am Neuzuzügeranlass ein Badetuch; Jungbürger erhalten Pins.
Dialog-Format statt Swag
Neu: «Aus-tausch auf dem Sofa». «In ungezwungenem Rahmen beim Bistro der Grossabünt können Anliegen, Fragen und natürlich auch Lob unkompliziert direkt an mich herangetragen werden. So ist der Vorsteher tatsächlich ‹näher dran› an den Anliegen der Bevölkerung.»
