Fünf Vaduzer Ratsmitglieder blocken Cash für die Landesbibliothek ab

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Als Gegenleistung für die Unterstützung bei der neuen Landesbibliothek erwartet die Gemeinde Vaduz unter anderem ein Mitspracherecht in der Ausgestaltung. (Bild: Visualisierung: Landesbibliothek)

Drama um den Ergänzungskredit

Der Vaduzer Gemeinderat hat letzte Woche 5,43 Millionen Franken locker gemacht, um das ehemalige Post- und Verwaltungsgebäude zur neuen Landesbibliothek umzubauen. Der Landtag hatte den Kredit zuvor abgelehnt, was für hitzige Diskussionen sorgte. Mit 8:5 Stimmen wurde der Antrag schließlich durchgewunken, obwohl die VU-Gemeinderäte Bedenken hatten. Sie forderten eine «angemessene Gegenleistung» für den hohen Betrag.

Politische Zwickmühle

Natascha Söldi von der VU findet es politisch heikel, dass Vaduz für etwas zahlt, was der Landtag abgelehnt hat. Josef Feurle sieht die Gemeinde nun in der Verantwortung. Vizebürgermeisterin Antje Moser, obwohl im Preisgericht aktiv, fragte, ob andere Gemeinden nicht auch zahlen sollten. VU-Gemeinderätin Daniela Ospelt sprach von einer Schenkung ohne Gegenwert.

Zukunftsvisionen

Für die FBP-Gemeinderätinnen Christine Tinner-Rampone und Ruth Ospelt-Niepelt wird das Städtle durch die Bibliothek attraktiver. Bürgermeister Florian Meier sieht die Investition als wichtigen Beitrag zur Kultur und Zentrumsentwicklung. Gespräche über konkrete Gegenleistungen laufen, mit Fokus auf Parkflächen, ÖV-Haltestellen und Mitspracherechten bei der Gestaltung.

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