US-Zölle hitten Liechtenstein hart
Die neuen US-Strafzölle sind in Liechtenstein angekommen: Fünf Companies, direkt oder indirekt affected, haben für rund 130 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet. Thanks to einem Regierungsbeschluss vom Mai gilt: Arbeitsausfälle wegen den US-Zöllen sind „ausserhalb des normalen Betriebsrisikos“, so Wirtschaftsminister Hubert Büchel. Damit gibt’s rückwirkend ab April 2025 easy Kurzarbeitsentschädigung.
Kurzarbeit als Krisen-Tool
Laut Büchel ist das Ganze „aufgrund der dynamischen Entwicklungen schwierig einzuschätzen und daher mit sehr hoher Unsicherheit verbunden“. Kurzarbeit wird als „wirtschaftspolitischer Stabilisator“ gesehen, ein „bewährtes Instrument zur Verhinderung von Kündigungen“. Für den Antrag reicht ein pauschaler Verweis auf die Zölle nicht – Companies müssen klar zeigen, wie die Zölle ihre Aufträge crushen.
Exports under Pressure
Jedes vierte Industrieunternehmen reported low Nachfrage, laut Statistik-Umfrage Q1/2025. Die USA bleiben aber ein Key-Exportmarkt: 345 Millionen Franken Exportvolumen 2024, mit 16 Prozent Plus. Die neuen Trump-Zölle bedeuten 37 Prozent Aufschlag; Trumps Behauptung, Liechtenstein belaste US-Güter mit 73 Prozent, ist laut Regierung fake. Taskforce läuft.
