Frischer Bau-Start ist lit

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Umbau-Chaos an der Kanti Sargans

Stell dir mal vor, du kommst nach ner langen Auszeit zurück an deine alte Schule und alles ist anders. Der Eingang ist woanders, die Pausenzone existiert nicht mehr – einfach nur krasses Chaos. Genau das ist gerade an der Kantonsschule Sargans am Start. Der westliche Teil des Gebäudes ist weg, der Eingang ist woanders und der Pausenplatz ist Geschichte. Aber drinnen ist alles beim Alten, sogar nach 15 Jahren sind noch Bekannte am Start. Am Mittwoch haben sich dann alle wichtigen Leute im Musiksaal für die Grundsteinlegung des Neubaus getroffen. Eigentlich hätte das schon vor sieben Jahren passieren sollen, aber besser spät als nie, oder?

Politik ist am Start

Alle waren sich einig, dass der Umbau und das neue Projekt viel Geduld brauchten. Es gab Einsprüche, die das Ganze verzögerten und es musste sogar vor Gericht geklärt werden. Die Zeitkapsel hat alle wichtigen Unterlagen und Statements dazu gesammelt. Kantonsbaumeister Erol Doguoglu hat die Baugenehmigung und das Gerichtsurteil reingelegt und Regierungsrätin Susanne Hartmann hat betont, dass das Projekt politisch total okay war. Sie hat ein Foto von einem Kunstwerk, das wegen des Abrisses zerstört wurde, in die Zeitkapsel gelegt. Stefan Kölliker hat auch seine Gedanken dazu beigetragen und erinnerte sich an seinen ersten Besuch in der Schule, als er schockiert über den Zustand des Gebäudes war. Er hat eine Liste mit der mutmaßlichen Entwicklung der Schülerzahlen in die Zeitkapsel gelegt.

Luxus-Feeling an der Kanti

Jörg Tanner, der Gemeindepräsident von Sargans, hat eine Weinflasche, Baupläne und die erste Idee eines Campus in die Kapsel gelegt. Pascale Chenevard, die Rektorin der Schule, sprach darüber, wie hart es war, die Zerstörung der Schule zu sehen, aber auch wie wichtig der Schritt war. Sie hat das 50-Jahre-Jubiläumsbuch von 2013 und ein Plakat mit den Unterschriften aller Leute, die mit der Schule zu tun haben, in die Zeitkapsel gelegt. Sie freut sich schon riesig auf den fertigen Neubau, der in etwas mehr als zwei Jahren bezugsfertig sein soll. Dann gibt’s endlich wieder eine Mensa, einen Innenhof, eine Aula und Vorbereitungsräume für die Lehrer. Das wird sich anfühlen wie Luxus, sagt sie.

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