Freshes Creativity-Place in Vaduz am Start

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Das Oldschool TV-Shop Gassner in Vaduz hat sich in ein freshes Art-Spot verwandelt. Der Name der upcoming Künstlerin Susy Wachter funkelt in iriserender Folie an der Front, Signature-Move von Cynthia Linds neuem Kultur-Projekt, dem „Gallery Shop“. Erste Sneak-Peeks der nächsten Ausstellung sind schon zu sehen.

Das Ziel: Ein Haus voller Creativity

Cynthia Lind hat am 1. Dezember ihren Gallery Shop und die Ausstellung des Fotografen Erik Bont eröffnet. Ihr Dream: Eine Platform für Künstler und Art-Enthusiasten schaffen, quasi ein „Kreativhaus“. Das heißt, sie will Fotografen, Maler, Designer, etc. eine Stage bieten, ihre Kunst zu zeigen. Die erste Ausstellung war ein totaler Hit: Über 80 Leute sind zur Vernissage von Erik Bont gekommen. „Der Gallery Shop startete als Experiment und wird jetzt bis Ende Januar verlängert, weil das Feedback mega war“, sagt Cynthia Lind. Nach der Eröffnung hat sie so viele Anfragen bekommen, dass sie theoretisch bis Ende des Jahres Ausstellungen organisieren könnte. Deswegen ist sie schon mit verschiedenen Künstlern in Kontakt.

Für jeden Geldbeutel das Richtige

Im Gegensatz zu anderen Galerien gibt es bei Cynthia Lind Kunstwerke in jeder Preisklasse. In ihrem Gallery Shop stellen also hauptsächlich Künstler aus, die vielleicht noch nebenbei arbeiten, aber trotzdem einen qualitativ hochwertigen Beitrag zur Kunstszene leisten. Die Preise für die ausgestellten Werke liegen zwischen einigen hundert und zirka 25000 Franken. Finanziert wird alles durch eine Provision der verkauften Werke. Da die Ausgaben aktuell noch höher sind als die Einnahmen, ist Cynthia Lind offen für Ideen zur finanziellen Unterstützung. Es gibt auch Räume, die untervermietet werden könnten, und „Special Events“ sollen zusätzlich zur Finanzierung des Kreativhauses beitragen. Sie hat schon einige Ideen, wie Champagner-Tasting, Casting-Workshops, Näh- und Kochkurse oder Vorträge von Autoren.

Support von allen Seiten

Bei der Einrichtung der Galerie hat Cynthia Lind viel Hilfe bekommen. Sie hat die Beleuchtung und Einrichtung im ehemaligen Gassner mit Unterstützung von Freunden und Bekannten neu installiert. „Ich habe von allen Seiten Hilfe bekommen und bin sehr dankbar dafür. Das hat mir wieder gezeigt, dass so etwas nur im Team funktioniert.“ Der fancy Schreibtisch im Eingangsbereich stammt zum Beispiel vom Künstler Peter Nutt. „Alles, was hier drin steht – Tische, Stühle, Lampen und natürlich Bilder und Skulpturen – kann man kaufen“, sagt die Künstlerin. Ihr ist eine familiäre Atmosphäre wichtig, damit Gäste neue Inspirationen sammeln können. „Ich bin davon überzeugt, dass ein solcher Treffpunkt für den Austausch von Kreativität gefragt ist und langfristig gut ankommt“, sagt Lind.

Next Vernissage am 20. Januar mit Susy Wachter

Die nächste Vernissage ist am 20. Januar mit Werken der Künstlerin Susy Wachter. Sie arbeitet mit Kunstharz (Resin), Acryl und Bienenwachs (Enkaustik) und kombiniert ihre abstrakten Werke mit Porträts, die sie mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Die Porträts zeigen oft ältere Menschen in hippiemäßiger Kleidung. Manchmal lässt Wachter sogar Fehler der KI bewusst stehen. „Sie gehört zu den Ersten, die KI in die Kunst einbauen“, sagt die Galeristin anerkennend. Passend zur Ausstellung gibt es am 27. Januar im Obergeschoss der Galerie ein Special Event mit einem Vortrag über KI. Der Eventraum ist mit stilvollen Vintage-Möbeln im „Old English Style“ eingerichtet, was zeigt, dass Cynthia Lind ein Auge für Raumgestaltung hat. Das hat sie schon bei ihrem „Airbnb“-Projekt „Lofts.li“ in Triesenberg bewiesen. „Ich habe immer neue Ideen, die ich umsetzen möchte“, sagt Lind.

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