Ensemble-Setup
Das Ensemble Esperanza hat laut Beat Fehlmann «wieder neuen Schwung bekommen». Der 2015 in Vaduz gegründete Orchestra-Squad vereint Stipendiat:innen aus ganz Europa, spielt ohne Dirigent im Team-Mode und deckt ein Repertoire von Barock bis Contemporary ab. Gigs in Halls wie der Elbphilharmonie und diverse Awards untermauern den Art-Level der «im doppelten Sinne jungen Orchesterformation».
Modern Vibes
Zum Opener droppte das 14-köpfige Ensemble die «Vier transsylvanische Tänze» von Sandor Veress. Der ungarisch-schweizerische Komponist, Ex-Dozent in Bern, transformte Folklore aus Siebenbürgen in eine eigene Tonsprache: vom feierlichen «Lassu» bis zum «Dobbantos», einem «rythmisch stampfenden, virtuosen Finaltanz». Gespielt wurde mit sichtbarer Freude und Leidenschaft.
Sax Feature
Mit Asya Fateyeva holte sich Esperanza «eine der profiliertesten klassischen Saxophonistinnen ihrer Generation». Zusammen mit dem Streicher-Collective performte sie die «Suite aus 24 Préludes, op. 34» von Dmitri Schostakowitsch. Pianist Jascha Nemtsov dazu: «Es ist wahnsinnig schwierig, weil man nach jedem Stück völlig umschalten muss!» Fateyeva erklärte: Jede Melodie erzähle eine eigene Geschichte.
Final Big Screen
Zum Schluss lieferte Tschaikowskys Serenade für Streichorchester C-Dur, op. 48, mit «tema russo» ein kraft- und klangvolles Ende – im Rathaussaal Vaduz klar als emotionales Highlight inszeniert.
