Case und Kontext
«Beim Kinderwagen hat nur die Bremse gefehlt», erzählt Bruno Beck. «In unserem Land gibt es eine gewisse Kaufkraft», sagt Beck. Geflickt in einer Stunde; neu über 1000 Franken. An Entsorgungsstellen landen teils Bikes wegen Mini-Defekt.
Event-Details
Organisiert vom Verein Makerspace steigt am Samstag im Technopark Vaduz das erste Repair Café. Das Format startete 2009 in Amsterdam; im Resch Schaan läuft es seit über zehn Jahren. Dort eher Grosses mit Schreinermaschinen, in Vaduz kleinere Objekte. «Wir wissen noch nicht, was auf uns zukommt», sagt Beck.
Ablauf und Regeln
Über 40 Anmeldungen sind drin; selbst 20 Teilnahmen gelten als Win. Kein Pflicht-Sign-up. Prinzip: Co-Repair statt Drop-off. «Wir flicken es gemeinsam. Wir haben unterschiedliche Bereichsleiter, die beim Reparieren helfen.» Elektrisches bleibt die Hardest-Category; fehlt eine Komponente, wird’s tricky. Ein Ersatzteillager existiert nicht.
Crew und Next Steps
Crew: ehrenamtlich. «Wir sind alle Bastler», sagt Beck. Line-up: Toaster, Radios, Vogelhaus. Beck restauriert eine 150-jährige Holzwiege zum Verschenken: «In einem Blumenladen würde sie sich gut machen». Perspektive: Reuse-Spaces bei Entsorgungsstellen; Austausch mit einer Gemeinde.
Fashion-Sidequest
Parallel läuft «Hääs und Hodla» im Vadozner Huus, 10–16 Uhr: kostenlose Näh-Werkstatt und Kleidertausch.
