Freie Liste kickt Nein-Parole beim Spitalneubau in die Runde

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Die Freie Liste fordert mit einer parlamentarischen Initiative die komplette Trennung von Staat und Kirche. (Bild: Nils Vollmar)

Die Spital-Saga geht weiter

Die Freie Liste hat’s entschieden, Leute. Sie sagen Nein zum Extra-Kredit für den Neubau des Landesspitals. Nur eine Person hat sich enthalten, alle anderen waren an Bord. Sie wollen kein fancy neues Krankenhaus, sie wollen eins, das für die Zukunft gerüstet ist. Ein Nein bei der Abstimmung am 16. Juni soll den Druck erhöhen, ein „ehrliches Konzept in Absprache mit den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen“ zu erstellen.

Real Talk von der Freien Liste

Die Freie Liste macht klar, dass sie kein neues Spital braucht, das jeden Notfall abdecken kann. Das will auch keiner, sagen sie. Aber sie erwarten, dass die Regierung ehrlich und transparent kommuniziert, was sie nicht tut. Sterilisationsabteilung gestrichen wegen Sparmaßnahmen? Keine Grundversorgung mehr jederzeit? Das ist doch lame.

Historie der Krankenhaus-Kritik

Bereits 2019 haben sie den Kredit für den Neubau des Landesspitals von 65,5 Millionen Franken abgelehnt. Sie wollten mehr Diskussion über das Leistungsangebot und Versorgungskonzept. Und sie hatten keinen Bock auf die irreführende Kommunikation der Regierung und den Unwillen, eine Kooperation mit dem Spital Grabs anzustreben.

Kritik bleibt bestehen

Die Freie Liste ist noch immer nicht happy. Sie sagen, die zusätzlichen sechs Millionen Franken helfen nur beim Bau, aber nicht bei der strategischen Planung, was das Krankenhaus anbieten sollte. (red)

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