Freie-Liste-Fans gehen eher zur VU, DpL-Fans eher zur FBP

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Manuela Haldner Schierscher (Freie Liste) und Thomas Rehak (DpL). (Bild: Nils Vollmar)

Kleinparteien verlieren an Boden

Die Demokraten pro Liechtenstein (DpL) und die Freie Liste erleben einen Rückgang ihrer Stammwähler: DpL sackt von 91 auf 75 Prozent, die Freie Liste von 77 auf 70 Prozent. Grund: Beide haben den Wahlkampf für die Landtagswahlen 2025 noch nicht gestartet. Während DpL die Aufhebung des Rundfunkgesetzes vorantreibt, fokussiert die Freie Liste auf erwerbsabhängige Krankenkassenprämien. Wichtige Kandidaten fehlen allerdings noch.

Großparteien im Aufwind

VU und FBP profitieren von den Verlusten der Kleinparteien. 73 Prozent der VU- und FBP-Wähler bleiben treu, wobei FBP besonders bei ehemaligen DpL-Wählern punktet. Die konservative Ausrichtung und Ernst Walch als Regierungschefkandidat scheinen hier zu wirken. VU zieht hingegen ehemalige Freie-Liste-Wähler an, dank Brigitte Haas, die erste Regierungschefin werden könnte.

Kandidaten im Fokus

VU und FBP präsentieren bereits ihre Regierungsteams, was zu einer stärkeren Wählerwanderung zwischen beiden führt. Jede achte Person, die 2021 VU oder FBP gewählt hat, tendiert jetzt zur jeweils anderen Partei. Personalien sind entscheidend: 41 Prozent der Wähler wechseln wegen der „besseren Köpfe“ und nicht mehr aus ideologischen Gründen.

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