Free-ÖV würde Crossborder-Tickets erschweren

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(Bild: Vor dem Gratis-ÖV-Versuch müssen beim grenzüberschreitenden ÖV noch einige Fragen geklärt werden.)

Free-ÖV vs. Border Rules

Im Juni-Landtag zeigte ein Testlauf: Gratisfahrten würden wegen Tarif-Gap auf ausländischen Abschnitten Konkurrenz pushen; Restriktionen wie Free-ÖV nur bis zur Grenze stünden im Raum, so Infrastrukturminister Daniel Oehry. Ob der in der FBP-Motion geforderte Gratis-ÖV-Versuch mit grenzüberschreitenden Tickets kompatibel ist, lasse sich laut Ministerium aktuell nicht final beurteilen.

Tarif-Hustle und Operations

Bei Cross-Border-ÖV sind Control-Processes, Staff-Training und Tarifharmonisierung die Big Points. „Unterschiedliche gesetzliche Regelungen, Finanzierungsformen und Förder­mass­nahmen wie auch eine unterschiedliche Verteilung der Einnahmen stellen grosse Herausforderungen in diesem Bereich dar“, erklärt das zuständige Ministerium. Harmonisierung sichert etwa für Buchs–Schaan denselben Preis; Tarifhöhe müsse an angrenzende Zonen matchen. Beim Free-ÖV drohen konzessionsrechtliche Hürden; „Es ist davon auszugehen, dass sich die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Tickets hierdurch tendenziell schwieriger gestalten“, so das Ministerium.

Rail Vibes und Roadmap

Ende 2022 setzten Liechtenstein, Vorarlberg und St. Gallen via Absichtserklärung ein Upgrade-Ziel: Infrastruktur-Ausbau plus abgestimmte Takte und Preise. Regierungschefin Brigitte Haas nannte den abgelehnten zweigleisigen Ausbau eine „verpasste Chance“. Neue Bauprojekte sind off. „Aus fachlicher Sicht wären noch Potenziale auf der bestehenden Infrastruktur vorhanden, welche genutzt werden sollten“, heisst aus dem zuständigen Ministerium. Optionen: Fahrplan-Tuning oder zusätzliche Angebote Feldkirch–Buchs–Sargans.

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