Frauenfussball bekommt neue Strukturen

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(Bild: Die einjährige Vertragsverlängerung spielt für Adrienne Krysl nur eine untergeordnete Rolle.)

LFV setzt voll auf Krysl

Der Liechtensteiner Fussballverband verlängert den Vertrag mit Nationaltrainerin Adrienne Krysl bis Ende Saison 2026/27 und macht sie zusätzlich zur Sportdirektorin Frauenfussball. Damit liegt der komplette Women’s-Bereich in einer Hand.

Next Level für Women’s Football

Seit Sommer 2023 prägt Krysl den LFV-Frauenfussball, inklusive erstem Nations-League-Start 2025 und laufender WM-Quali 2027. Ab nächster Saison stellt der LFV erstmals eigene Elite-Teams FU14 und FU16. Krysl hält fest: «Der Frauenfussball hat sich in den vergangenen Jahren beim LFV sehr positiv entwickelt – sowohl im Leistungsbereich als auch im Nachwuchs- und Vereinsfussball.»

Struktur-Update statt Gender-Battle

Der Verband stellt den Bereich organisatorisch eigenständiger auf. Laut Krysl gehe es dabei nicht um Trennung: «Es geht nicht darum, Männer- und Frauenfussball voneinander zu trennen, sondern den spezifischen Bedürfnissen und dem Wachstum im Frauenbereich besser gerecht zu werden.»

Talent-Pipeline und Long-Term Vision

Krysl fokussiert auf Nationalteam und Youth Development: «Es ist uns wichtig, talentierte Spielerinnen frühzeitig zu fördern und nachhaltige Strukturen aufzubauen.» Präsident Hugo Quaderer spricht von einer strategisch wichtigen Verlängerung, das Team habe «mit Leidenschaft und sportlicher Qualität überzeugt». Entscheidend seien laut Krysl «das gegenseitige Vertrauen sowie die gemeinsame sportliche und strategische Ausrichtung».

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