Frauen-Power total im TAK!

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Freshes Set von Evelinn Trouble schockt Fans

Ein freshes Bühnenbild mit ’nem schwarz-weißen Fächer und pinkem „Evelinn Trouble“ Schriftzug erwartet das Publikum im TAK. Bock auf ’nen Solo-Act? Pustekuchen! Evelinn Trouble tritt mit einer Sixpack-Band auf die Bühne, fünf Ladies und ’n Dude, und rockt los ohne ’n Mucks zu sagen.

Satter Sound direkt on point

Mit fetten Beats vom Schlagzeug, Geigen, Cello, Bass und Gitarre, startet Trouble mit ihrer tiefen Stimme ’n französisches Lied „Jamais“. Direkt ab der ersten Minute liefert die Band einen satten Sound, der den ganzen Saal ausfüllt. Mit dem Song „Nothing“ geht’s weiter, ein Mix aus Rap und experimentellen Streicherklängen. Dann kommt das soulige „Easy“, das einen mit satten Sounds und psychedelischem Gesang in andere Welten entführt. Auch der eher neue Track „Oh Life“ ist eher soulig, mit Anisa Mojo an der Gitarre, die mit verzerrten und sphärisch-psychedelischen Klängen experimentiert.

Diverse Melodien und Vibes

Evelinn Troubles Musik ist mega abwechslungsreich, nicht nur zwischen den Songs, sondern sogar innerhalb einzelner Tracks. „Needy women“ startet chillig, entwickelt sich aber zu einer rockigen Nummer. Die Band überzeugt mit Präzision und Dynamik, von leise bis laut. Bei der ruhigen Ballade „Goodbye“ spielen die Musiker im dunklen Saal, bei „Lady Maria“ steht nur Evelinn Trouble im Spotlight. Der Track „started a fire“ punktet mit starkem Lichtdesign und hervorgehobenem Gesang von Trouble. Generell variiert die Sängerin ihre Stimme, manchmal spricht oder flüstert sie fast. Besonders cool: Sie stellt ihre Bandkollegen singend vor und liefert sich ein Gesangs-Battle mit Geiger Rashid Adeyemo.

Fightergesicht und Moves

Während die Band eher im Hintergrund bleibt, rockt Evelinn Trouble die Bühne mit Energie. Sie tanzt, macht fast den Spagat und sitzt ruhig am Klavier bei „Behold, The Sun“. Nicht nur ihre krassen Moves, sondern auch ihre Mimik fallen auf. Beim Song „Easy Tiger“ wirkt sie besonders kämpferisch – oder wie sie es nennt „passiv-aggressiv“.

Musik erzeugt Landschaftsbilder

Zum Konzertende zeigt sich Trouble chillig und entführt die Gäste mit dem idyllischen Swing „Sunset Everytime“ in eine andere Welt. Ihre Musik malt Bilder von abgelegenen Landschaften im Kopf der Zuhörer. Der rockige Ausklang mit prägnanten Gitarrenriffs, solidem Bass, treibendem Schlagzeug, kräftigen Streichern und mehrstimmigem Gesang sorgt für fetten Applaus und Jubelrufe.

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