Event und Setup
Der Zonta Club Vaduz lädt am 16. September zu «Erfolgreich Netzwerken mit Leichtigkeit». Referentin Almut Jehle zeigt, wie Authentizität beim Networking funktioniert. Ihr Reality-Check: «Ich gehe nicht hin, ich kenne dort niemanden.» Auf Linked-in sind 43 Prozent der Nutzer:innen weiblich, 57 Prozent männlich – Sichtbarkeit bleibt thus a challenge.
Digital Bridge
Linked-in dient als Bridge: bereits vor Events mit Referierenden oder Teilnehmenden connecten, damit IRL-Meetings smoother laufen. Jehle zog vor zwei Jahren mit ihrem Mann nach Liechtenstein, arbeitet weiterhin in der Schweiz und hatte lokal keine direkten Anknüpfpunkte; Ziel: Austausch, Teilhabe, aktives Vernetzen. Besonders im Vorfeld von Veranstaltungen half Linked-in mit ersten Touchpoints, die sich zu tragfähigen Netzwerken entwickelten.
Styles und Safe Spaces
Frauen netzwerken oft beziehungsorientiert, Männer häufiger karrierefokussiert. Empfehlung: Networking als Strategie-Tool sehen – ohne dass es sich «unecht» anfühlen muss. Reine Frauennetzwerke bieten Safe Space, Vorbilder und das Gefühl: «Ich bin nicht allein.» Relevanz bei Wiedereinstieg, Gründung, Führung.
What Works und Ceiling
Wirksam sind Vertrauen, Sichtbarkeit und Austausch auf Augenhöhe; Netzwerke sind keine «Kontaktsammlungen». Gegen die «gläserne Decke» hilft ein Netzwerk indirekt mit Empfehlungen, Einladungen, Mentoring. Für strukturelle Veränderung braucht es Allies: Männer und Wirtschaft als Co-Driver der Gleichstellung.
