Food-Worker, Glas-Pros und Money-Maker mit fetten Pay-Rises

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Money Moves: Wer hat im letzten Jahrzehnt mehr Kohle gemacht?

Okay, schnallt euch an, wir checken jetzt mal, welche Jobs in Liechtenstein in den letzten zehn Jahren mehr Lohn bekommen haben und welche eher nicht so. Die Infos kommen von der Lohnerhebung des Amts für Statistik, die alle zwei Jahre rauskommt. Die neueste Ausgabe für 2022 ist gerade frisch gedroppt.

Verwirrung pur: Wie viel verdient mein Job jetzt?

Die Daten sind ziemlich technisch und nach Wirtschaftszweigen sortiert. Das ganze System nennt sich Noga-Norm und ist die Basis für viele Wirtschaftsstatistiken. Willst du wissen, wie viel dein Job verdient, musst du erst mal rausfinden, in welche Noga-Kategorie dein Job fällt.

Gastro-Jobs: Mehr Cash, aber immer noch nicht genug

Bei einigen Jobs ist das easy, zum Beispiel in der Gastronomie. Hierzu zählen Jobs in Restaurants, Cafés, Bars oder Hotels, also zum Beispiel Servicekräfte, Köche oder Reinigungspersonal. Die Brutto-Medianlöhne in diesem Bereich sind von 2012 bis 2022 um 19 Prozent gestiegen. Damit sind sie auf Platz zwei der Jobs mit den größten Lohnsteigerungen. Aber chillt mal, mit einem Medianlohn von 4758 Franken pro Monat gehören sie auch zu den Jobs mit den niedrigsten Löhnen im Land.

Chemie-Jobs: Auf Platz eins der Lohnerhöhungen

Der Wirtschaftszweig, der es auf den Spitzenplatz geschafft hat, ist die „Herstellung von chemischen Erzeugnissen, Glas-, Keramikwaren“. Welche Jobs das genau sind, ist nicht so einfach zu sagen. Aber die Angestellten hier haben 2022 einen Medianlohn von 6903 Franken bekommen, das sind 23,8 Prozent mehr als vor zehn Jahren.

Banken und Versicherungen: Hohe Löhne, hohe Steigerungen

Angestellte in der Finanz- und Versicherungsbranche, also zum Beispiel Banker oder Versicherungsagenten, konnten sich auch über fette Lohnsteigerungen freuen. Ihre Gehälter sind zwischen 2012 und 2022 um 18,7 Prozent auf einen monatlichen Bruttolohn von 9824 Franken gestiegen. Diese Branche zahlt in Liechtenstein auch die höchsten Löhne über alle Jobs hinweg.

Lehrer und Unterhaltungsbranche: Lohnsenkungen sind krass nervig

Auf der anderen Seite der Skala sind zwei Branchen, in denen die Medianlöhne gesunken sind: „Erziehung und Unterricht“ – also Lehrer – und die Unterhaltungsbranche und „sonstige Dienstleistungen“.

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