Fokus liegt auf dem Herzstück hinter den Kulissen

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(Bild: «Wir vergessen oft

Neues Release

Das Kunstmuseum Liechtenstein lanciert die Serie «Hefte zur Kunstvermittlung», die die seit der Museumseröffnung 2000 präsente Vermittlungspraxis ins Zentrum rückt. «Kunstvermittlung ist etwas, das Menschen zusammen erleben. Es sind Begegnungen, die passieren und vorbeigehen.»

Konzept und Entstehung

Angestossen vom 25‑Jahr‑Jubiläum entwickelten Susanne Kudorfer und Annette Philp das Konzept; jedes Heft folgt einem roten Faden auf rund 50 Seiten. Intensive Recherche, externe Autorinnen und digitale Bridges ergänzen die Bilddokumentation. «Die Arbeit der Kunstvermittlung wird in Museen selten festgehalten. Wenn die verantwortlichen Personen wechseln, gehen Kompetenzen und Erfahrungen verloren. Vieles wird immer wieder neu erfunden. Wir vergessen daher, was wir schon mal besser konnten»

Inhalte der ersten drei Hefte

Heft 1 «ich bin nicht zu klein» dokumentiert «kollabor. Kunst + Raum für kleine Kinder» mit Werken von Dan Peterman, Chantal Küng und Mercedes Azpilicueta; «Dass wir möglichst viel Freiraum ermöglichen wollen und doch nicht alles erlauben können.» Heft 2 «da wächst ja was» zeigt 2023 PopUp‑Gärten mit >100 Schülern in Kooperation mit «Vadoz summt»: «Wer in einer Gruppe einen Garten anlegt, pflegt Beziehungen zwischen Menschen und Pflanzen, dem Boden, den Würmern und der Nachbarschaft.» Heft 3 «der zweite Tag war dann viel cooler» beleuchtet Langzeitprojekte mit Schulen: «Also nicht den einmaligen Besuch einer Ausstellung, sondern die Erarbeitung eines gemeinsamen Projektes. Solche längeren Formate erlauben es Schülerinnen und Schülern, selbst in künstlerische Prozesse einzutauchen, zum Beispiel bei der Erarbeitung einer Performance, eines Films oder einer Installation und in der Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden.»

Zielgruppe und Availability

Die Hefte richten sich an Fachpublikum und breiteres Publikum; «Beim Entwickeln der Reihe haben wir überlegt, was weitere Themen sein könnten. Uns sind sehr viele Möglichkeiten eingefallen». Erhältlich im Museumsshop und online.

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