FMA-Warnung vs. TGI-Claims
Die FMA Liechtenstein publizierte am Mittwoch eine Warnung: TGI AG aus Vaduz hat keine Bewilligung/Registrierung und steht nicht im FMA-Register. Auslöser: ein YouTube-Livestream, in dem TGI sagte, die FMA prüfe das Unternehmen und habe es «wie eine Bank eingestuft», präzisiert als «Depotbank». FMA-Sprecher Lukas Müller: «Durch die Aussagen im genannten Livestream wird der Anschein erweckt, dass die TGI für die Erbringung von Bankgeschäften wirbt.» Und: «Die TGI AG ist von der FMA weder als Bank bewilligt noch verfügt sie über eine andere Form der Bewilligung oder Registrierung und steht somit auch nicht unter laufender, prudentieller Aufsicht der FMA.» Bewilligungspflichtige Services oder Bank-Werbung sind TGI untersagt.
Bank-Vibes ohne Lizenz
TGI verkauft die behauptete Einstufung als Upgrade mit strengeren Regeln; Inhaber Helmut Kaltenegger nennt die Prüfungen «sehr, sehr positiv». Die FMA widerspricht.
Media Beef und Lawsuits Mode
In Videos attackiert Kaltenegger Kritiker als «geistig minderwertig besetzten Leuten» und «Vollidioten»; das Modell basiere «auf reiner Mathematik», Zweifler seien «Volltrottel». Er sagt, ein Medienanwalt habe alle kritischen Artikel entfernt und werde jeden «in Grund und Boden klagen». Wirtschaft regional berichtete am 29. August 2025 über 72-Prozent-Rabatte auf Gold; eine TGI-Anfrage blieb unbeantwortet.
