Fleischersatz struggelt hart

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Meat-Sub-Hype im Downtrend

Veggie- und Vegan-Meat-Alternatives waren lange im Full-Hype-Mode, jetzt ist der Chart im Red. In Deutschland und der Schweiz legen viele wieder Classic-Fleisch in den Warenkorb, während Sojaschnitzel und Seitanwürste stagnieren oder droppen. Fachleute machen hohe Preise, Ultra-Processing-Image und Geschmacksgaps verantwortlich, erste Grossverteiler kicken Produkte aus dem Regal.

Green Mountain im Gegenkurs

Hilcona-Start-up The Green Mountain läuft dagegen stabil im Plus: plus acht Prozent Growth letztes Jahr im ganzen DACH-Raum. «Dies ist eine typische Entwicklung nach der Phase eines starken Hypes und auch im Schweizer Markt sichtbar», so Manuel Hug.

Fleischlevel bleibt high

Der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz liegt seit rund 25 Jahren bei etwa 50 Kilo Fleisch im Jahr, Tendenz leicht up. Shift innerhalb der Kategorien: Schwein verliert, Geflügel gewinnt.

Next Level Plant-Based

Hilcona setzt auf Vibes statt Dogmen: «Wir denken nicht in den Kategorien ‹Fleisch versus vegan›, sondern in verschiedenen Genusswelten, die sich gegenseitig ergänzen.» Pflanzliche Optionen wie Tofu, Hummus, Falafel oder Gemüseburger sollen als eigenständige Genusskonzepte punkten.

Health-Fokus und Tech-Support

Gesundheit, Proteingehalt, Mikronährstoffe und cleane Zutatenlisten werden laut Hug immer wichtiger, geboostet durch Social Media und KI-Ernährungs-Apps: «Gleichzeitig arbeiten wir daran, das Geschmacks- und Nährwertprofil unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern. Denn pflanzlicher Genuss darf nicht mit Verzicht verbunden sein.»

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