„Freie Liste“ mit wilden Plänen
Die Jungs und Mädels von der „Freien Liste“ wollen die romanische Beziehung zwischen Kirche und Staat in Liechtenstein killen. Sie haben den Masterplan, die römisch-katholische Kirche nicht länger als „Landeskirche“ zu bezeichnen. Plus, sie wollen, dass jede Religion, die der Staat anerkennt, eine so genannte Mandatssteuer bekommt, basierend auf der Anzahl ihrer Mitglieder. Aber bevor das passiert, müssen ein paar Dinge auf Gemeindeebene geklärt werden.
Regierung warnt vor Änderungen
Die Big Bosses in der Regierung sind nicht so begeistert von diesen Plänen und raten dem Landtag, die Initiative nicht zu unterstützen. Die Regierung hat die Initiative gecheckt und findet, dass sie größtenteils den gesetzlichen Anforderungen entspricht, aber sie haben einige Bedenken.
Verfassungs-Clash?
Die Regierung hat Angst, dass die Initiative gegen Artikel 38 der Verfassung, der „Kirchengutsgarantie“, verstoßen könnte. Die katholische Kirche würde nur eine Mandatssteuer erhalten, wenn eine vermögensrechtliche Trennung zwischen der Landeskirche und den Gemeinden stattgefunden hat. Die Regierung bezweifelt, dass das passieren wird und ob es überhaupt funktionieren würde.
Finanzielle Schwierigkeiten für die Kirche
Die Regierung glaubt, dass die katholische Kirche in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte. Sie warnen, dass die Kirche Vermögensrechte verlieren könnte, die sie laut Verfassung hat. Die Regierung empfiehlt deshalb, die römisch-katholische Kirche als „Landeskirche“ zu behalten, da dies ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedeutung in Liechtenstein entspricht.
