Firmen pushen Forschungskosten

1 Min Read
Im Abwassermonitoring ist einer erhöhte Virenlast festzustellen. (Bild: GAETAN BALLY)

Forschungs-Boom in Liechtenstein

Die F+E-Aufwendungen in Liechtenstein sind in den letzten vier Jahren um durchschnittlich 4.5% jährlich gewachsen. Diese Aktivitäten werden in Liechtensteiner Locations durchgeführt, egal wer das Geld dafür gibt. Die Unternehmen rocken dabei die F+E-Szene und investierten 2023 satte 436.8 Millionen Franken, was 98% der gesamten F+E-Aufwendungen im Land ausmacht. Die Forschungseinrichtungen legten 10.3 Millionen Franken auf den Tisch, während der Staat mit 0.5 Millionen Franken am Start war.

Cashflow für Köpfe und Co.

Die meiste Kohle ging für Personal drauf: Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Staat investierten insgesamt 223.8 Millionen Franken in ihre Crew. Weitere Ausgaben wie Mieten und Materialien, die für die F+E notwendig sind, beliefen sich auf 145.7 Millionen Franken. Investitionen in die Zukunft schlugen mit 78.0 Millionen Franken zu Buche.

Selbstgemacht und selbstfinanziert

Der Liechtensteiner Forschungsstandort ist der Eigenfinanzierung-Champion. 2023 hauten privatwirtschaftliche Unternehmen 424.4 Millionen Franken aus der eigenen Tasche für F+E raus – das sind 97.2% aus Eigenmitteln. Aufträge und Beiträge trugen noch 7.6 Millionen Franken bzw. 4.8 Millionen Franken bei.

Zum Originalartikel

Leave a comment