Filmfest pusht auch Kinozahlen

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Die Besuchenden beim LOC-Filmabend «We dare to Dream» nahmen das Gesprächsangebot mit Regisseurin Waad al-Kateab gerne an. (Bild: Filmfest)

Festival-Ende: Happy, aber müde Vibes

„Wir sind momentan zwar alle müde, aber sehr zufrieden“, so Sascha Komenda vom Skino, einen Tag nach dem Festivalende. Alles lief smooth und tech-mäßig ohne Drama. Die Stimmung war durchweg top, egal ob im Lindahof, Skinohof oder Skino selbst. Das gute Wetter pushte die Vibes, nur am letzten Abend im Lindahof regnete es, aber die Crowd war trotzdem am Start.

Griechische Filme rocken die Stats

Die Besucherzahlen bouncen zwischen 2500 und 3000, also ähnlich wie letztes Jahr. „Hit Man“ war der Publikumsmagnet, aber auch die griechische Komödie „The Lobster“ überraschte mit vielen Besuchern. „Es freut uns immer sehr, wenn auch weniger bekannte Filme gut ankommen“, so Markus Wille. „Gaza“, „My Sailor, My Love“ und „Behind the Haystacks“ zogen ebenfalls viele Zuschauer an. Wille: „Mir ist lieber, wenn 20 Besucher begeistert nach Hause gehen wie 100 mit einem mittelmäßigen Gefühl.“ Die Kino-Sessions waren während des Filmfests besser besucht als sonst im Sommer – wohl wegen der Aussenleinwand.

Talks mit Regie: Mega-Resonanz

Highlights waren die Events mit der syrischen Regisseurin Waad al-Kateab. Claudia Fritsche sprach nach „For Sama“ mit al-Kateab und Aktivist Hamza al-Kateab. Der Film „We dare to Dream“ wurde von Prinzessin Anunciata von Liechtenstein und Jojo Ferris eingeleitet. „Beide Filme sind sehr gut angekommen und haben viele Interaktionen ausgelöst“, so Komenda. Das Feedback war durchweg positiv.

Eat and Cinema: Erfolgsstory

Zahlen für „Eat and Cinema“ fehlen noch, aber das Angebot kam gut an. „Mit wenig Personal und Budget machen wir eine gute Geschichte“, so Wille. Das Filmfest soll auch nächstes Jahr wieder im August stattfinden.

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