Fight gegen Menschenhandel geht in die nächste Runde

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Im DLZ Giessen informierten Alexander Ospelt (Tarom-Foundation)

Liechtenstein startet Anti-Sklaverei Projekt

Liechtenstein hat 2018 das Projekt „Finance Against Slavery and Trafficking“ (FAST) ins Leben gerufen, um den globalen Finanzsektor in den Kampf gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel einzubinden.

Finanzsektor im Fokus

Durch das Aufdecken und Unterbinden illegaler Finanzflüsse will der liechtensteinische Finanzsektor seine Expertise nutzen. Privatwirtschaftliche Akteure sind aktiv beteiligt. Ein Aktionsplan wurde erstellt, um weltweit Finanzspezialisten Werkzeuge an die Hand zu geben, verdächtige Muster zu erkennen und zu stoppen.

Unterstützung für Opfer

Menschenhandel-Opfer haben oft keine rechtliche Identität und somit keinen Zugang zu Finanzen. FAST hat Modelle für Konten entwickelt, die über 4500 Überlebenden geholfen haben.

Persönliche Geschichten

Timea Nagy Payne erzählte 2021 an der Uni Liechtenstein ihre Geschichte. Sie wurde mit 21 Jahren Opfer von Menschenhandel in Kanada und musste ohne Sprachkenntnisse und Ausweise ein neues Leben aufbauen.

Nächste Projektphase

Die nächste Phase fokussiert auf Unterstützung von Entwicklungsländern. Mit dem UNO-Entwicklungsprogramm UNDP werden Maßnahmen in Nigeria und Thailand etabliert. Liechtenstein unterstützt dies mit 250.000 Franken und hofft auf weitere Geldgeber.

Zum Originalartikel

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