Feuerwehr fährt deutlich mehr Einsatzstunden gegen Brände hoch

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(Bild: Grossbrand Schellenberg im September 2025)

Firefighting-Stats 2025 – mehr Aufwand, same Anzahl Brände

In Liechtenstein bleibt die Zahl der Brände mit 67 eher low, doch der Aufwand explodiert: 4024 Einsatzstunden für Brandbekämpfung bedeuten +91 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2021 brauchte es dafür noch rund ein Fünftel der aktuellen Zeit. Insgesamt wurden 318 Einsätze und 6407 Einsatzstunden verzeichnet. Brände blocken dabei rund 68 Prozent aller Stunden.

Zeitfresser Fehlalarme und Zusatzjobs

104 Einsätze – etwa ein Drittel – gingen auf Fehlalarme von Anlagen zurück, was 483 Stunden kostete. Rund 80 Prozent dieser Fails passierten in Betriebsfeuerwehren. In der Statistik sind nur Notruf-Cases drin; on top liefen 192 weitere Einsätze wie Verkehrsdienste oder Security bei Sportevents mit 1583 Stunden.

Grossbrände und Milizsystem unter Druck

Zwei Major-Events dominierten 2025: Ein Stallbrand in Hinterschellenberg am 7. September mit sieben Feuerwehren, über 100 Helfenden und 1600 Stunden sowie das Feuer im Heizkraftwerk Malbun am 16. Dezember mit 900 Stunden. 62 Prozent der Gesamtzeit gehen auf diese zwei Brände. «Entscheidend für eine erfolgreiche Ereignisbewältigung ist die zeitgerechte Verfügbarkeit der Einsatzkräfte», betont das Amt für Bevölkerungsschutz.

Cash-Update für Einsätze

Zur Stärkung des Milizsystems wurde Anfang 2025 die Vergütung bei Ernsteinsätzen von 40 auf 60 Franken pro Stunde erhöht. Bei Brandeinsätzen ergab das rund eine Viertel Million Franken Entschädigung, exklusive weiterer Kosten. Bei Naturgefahren zahlen jeweils die Gemeinden, auch bei Nachbarschaftshilfe.

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